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Paul Jackson

 | Thema: Re: Runes & Birds Do Jul 28 2011, 03:18 | |
| Miyuki verwendete in jedem Fall einige japanische Worte in ihrem alltäglichen Sprachgebrauch, dabei vermochte der Ravenclaw nicht zu sagen, ob dies instinktiv oder bewusst geschah, viel mehr schien es, als würde Yuki es nicht bewusst tun, aber Paul war auch kein Experte was menschliches Verhalten anging, schon gar nicht er, welcher seine Freunde an wenigen Fingern abzählen konnte. Die meisten Schüler in Hogwarts kannten ihn nicht einmal richtig, es würde den Mann auch nicht weiter stören, wenn diese Tatsache so blieb und er weiterhin nur mit seiner Adlerdame Sylvie "allein" blieb. Aber zumindestens eine Person schien ihn zu mögen und sich für ihn in gewissem Maß zu interessieren, insofern, dass er eine Freundin gefunden hatte, denn das würden Miyuki und Paul sicherlich werden: Freunde. Sie verstanden sich super und lagen mit vielerlei auf einer Wellenlänge und parallel hatten sie zum Teil verschiedene Ansichten, was dazu führen würde, dass sie immer ein wenig Gesprächstoff hätten, falls ihnen die Themen ausging und einie ruhige nachvollziehbare Diskussion mit sinnvollen Argumenten, geführt zwischen Freunden hatte auch so einiges für sich. Während sich die beiden unterhielten, glitten die Hände des jungen Zauberers durch das Gras, welches in Ufernähe wuchs. Es kitzelte seine Handfläche, hatte aber dieses angenehme Gefühl von Natur, ein Gefühl, welches der Mann zutiefst schätzte, denn er hielt sich gern draußen in der freien Natur auf, bevorzugt allein und Meileinweit keine menschliche Ansiedlung oder dergleichen in Sicht. Derweil plätscherte das Wasser stetig in ruhigen Wellen gegen das Ufer des Sees und gelegentlich spritzten einige Tropfen auf die Haut des Mannes, sie waren kalt, aber für ihn auch angenehm erfrischend. Es war ein wunderschöner Tag und er genoß ihn in mehrlei Hinsicht, zunächst das Wetter und die ruhige Natur sowie das Beisammensein mit Sylvie und außerdem auch das Gespräch mit Miyuki. Schließlich zuckte der Amerikaner mit den Schultern. "Okay ein seltsamer Brauch. Vor allem aber Verschwendung, da sollten sie die Besen lieber in der Menge verteilen, wäre nicht nur kommerziell besser sondern würde auch einige Kinder oder Vollblutfans sicher sehr glücklich machen, naja, aber so kommt manches zusammen." Schließlich zuckte er erneut mit den Schultern, er verstand nunmal bei Weitem nicht alles und schon gar nicht alle Bräuche dieser Welt. "Okay deine Mutter also keine Berühmtheit, aber immerhin eine sehr gute Spielerin, sonst würde sie kaum ganz oben mitspielen was? Okay also bist du doch nicht ganz so ein Quidditchnarr, wie ich eben fast angenommen hatte. Besser für mich, wirke ich nicht ganz so unwissend." Mit diesen Worten gab er ein kurzes Lachen von sich, ehe er wieder aufmerksam zuhörte und ihr förmlich an den Lippen hing. Sie hatte dazu auch eine so interessante Erzählweise und sprach über Dinge, welche er verstand und außerdem waren ihre Ansichten den Seinen nicht unähnlich. "Und bei deinem Versuch kannt du nur gewinnen, du wirst nicht in ihrem Schatten stehen, glaub mir, ein weiser Mann sagte einmal: Die jüngere Generation wird stets die ältere Übertreffen. Und so sieht man es überall auf der Welt." Als sie von ihrer Schwäche berichtete, kam es Paul sehr gelegen, dass er sonst vielen etwas vprmachte, so verzog er jetzt keine Miene, lächelte nicht einmal, sondern nickte nur ernst. Er würde sich nicht über die Halb-Japanerin lustig machen, schon gar nicht wegen soetwas. "Nun jeder hat seine Spezialgebiete, ich kann zum Beispiel nichts mit Astronomie in Zaubererhinsicht und Wahrsagen anfangen." Allerdings ein kleiner Spaß kam dem Ravenclaw spontan in den Sinn: Ohne Zauberstab tippte er Miyuki mit seinem Zeigefinger gegen die Stirn und murmelte: "Reparo." Nun nickte er erneut ernst und schaute sie an. "Also jetzt sollteest du repariert sein und den Zauber können, aber dafür werden dir die schweren Flüche nicht mehr gelingen." Das er es nicht böse meinte, merkte man dem Schüler sofort an, er Lächelte sanft und seine Augen waren leicht geschlossen, zudem hatte er es in keiner Weise abfällig kommentiert unterstrichen oder betont, es war einfach ein kleiner Scherz und es würde sicherlich noch irgendwann etwas auf seine Kosten folgen, Paul verließ sich einfach darauf. Schließlich schien sie nicht ernsthaft gekränkt zu sein und sie fuhr fort. Das Halbblut nickte erneut. "Gut wie du sagtest, das hätte ich nie erwartet oder gedacht, nicht im Entferntesten, naja aber so hat jeder seine Wurzeln, nicht? Ich meine ich habe von meiner Mutter auch nichts außer die magische Begabung geerbt." Schließlich ließ er das Thema mit einem Schulterzucken fallen und er konzentrierte sich wieder auf die Halb Irin. "Nun mutig vielleicht aber auch nur dumm?" Da wäre dann der Spaß auf seine Kosten. Zumindest ein kleiner und sie hätte so oder so noch einen Gut. "Ernsthaft: der Hut war sich absolut unsicher, in welches Haus er mich stecken sollte, er tendierte anfangs stark zu Hufflepuff und Gryffindor, murmelte aber auch etwas von Ravenclaw, als ich auf diese Schule kam, sagten mir selbstverständlich alle 3 nichts. Schließlich fragte ich ihn, woran er dass würde festmachen und was die einzelnen Häuser auszeichnete, er erklärte es mir kurz und ich stellte dem Hut einige weitere Fragen und da ich auf ihn doch sehr neugierig und wissbegierig wirkte, wurde dann laut Ravenclaw verkündet und so landete ich bei den gefiederten Blauköppen." Schließlich lächelte er. "Wow eine Familie voller mutiger Löwen, wenn ale aus der Familie so sind wie du, würde ich gern den rest deiner Familie kennenlernen und das möglichst bald, sie würden mir wohl alle gefallen denke ich." Schließlich war die Hexe verwundert über die Aussage des jungen Mannes, dass sie niemandem von seinen Geheimnissen erzählen sollte. Auf ihre Frage hin nickte er nur, klar durfte sie ihn etwas Fragen, ein wenig logisch betrachtet: Er hatte ihr die schlimmsten Momente seiner Vergangenheit dargelegt, da gab es wohl kaum etwas, dass sie ihn nicht würde fragen können bzw. dürfen und de rselbst so neugierige Rabenclaw wäre ihr sicherlich nicht böse für eine Frage im Zweifelsfall würde er ihr nicht antworten, aber verstimmt wäre er sicherlich nicht. "Nun denk mal logisch, was ich dir eben freiwillig erzählt habe, über meine Vergangenheit, da gibt es für mich nichts schlimmeres und du kannst mir alle Fragen stellen, falls mir etwas zu unangenehm wäre, würde ich im Zweifel nicht antworten aber Böse wäre ich dir sicherlich nie, vor allem nicht für Neugier, eine der Eigenschaften, welche mit am bezeichnensten für mich ist." Mittlerweile redete der Ravenclaw immer mehr, ja er wurde zur richtigen Plaudertasche, wenn man ihn nur ließ und er unter den richtigen Leuten war. Schließlich nickte er aber, ja die Frage war gut. "Nun das naheliegenste wäre wohl, dass ich danach keine freie Minute mehr hätte, da sehr sehr viele mich darum bitten würden ihnen etwas beizubringen, zu zeigen oder sonstwas und man die Runenmagie nicht eben in fünf Minuten lernen kann, wie so manchen Fluch, es erfordert viel Übung, Lernen und Präzision im Geiste sowie auch mit der Ausführung der Hand und dem zeichnen der Symbole. Das weniger naheliegnde: Es ist mein Trumpf, in den heutigen Zeiten ist ein Hintertürchen sehr nützlich, vor allem dann, wenn man entwaffnet ist oder dergleichen, bei den Todessern die überall rumkreuchen und fleuchen und wenn zuviele von sowas wissen, spricht sich sowas rum und landet irgendwann bei den falschen." Schließlich nickte er, das wäre es wohl soweit, der Grund warum er dieses Geheimnis so hütete. Schließlich lächelte er, als sie seine Ausführungen nicht nur Verstand sogar noch schlaue Fragen stellte. "Wie ich sagte alte Runen sind eine komplett magische Sprache, man verwendete sie üblicherweise nie um damit Nachrichten zu übermitteln und es war eine reine Schriftsprache, man sprach es meist nicht, es gibts Möglichkeiten das auszusprechen und auch Namen für die Runen, aber diese beruhen einfach auf Sprachen der Vergangenheit wie Germanisch, Romanisch und ähnlichen Ursprachen." Hier war der Zauberer in seinem Element und er kam leicht ins Plaudern, aber er versuchte nicht zuviel dahinzuschwafeln, sondern beim Thema zu bleiben und nicht abzuschweifen. Schließlich nickte er erneut. "Ja großteils auf diesen Vier. Also das mit dem fünften Element ist sone Ansichtssache, da es nichts greifbares ist... und es wäre zunächst etwas zu kompliziert, aber..." Schließlich zeichnete er etwas, das die vier Zeichen mit einschloss und es besaß einige zusätzliche Striche und weiteres im Innern. "Das fünfte Element, jenes welches alle anderen beinhaltet und sie durchdringt, manchmal als Magie bezeichnet, manchmal auch als Leben, aber es gibt dafür keinen klaren Namen, in jedem Fall ist es ein Teil der anderen Elemente und die Elemente sind ein Teil davon, es besteht quasi eine Form von Symbiose, aber dieses Element wird selten benötigt, nur für wirklich heftige und komplizierte Zauber." Auf ihre danach folgende Schlussfolgerung nickte er. "Genau, dass ist richtig. Nun Sand ist wie man sicher sehen kann, ein Teil der Erde und demnach ähnelt das Symbol dem für Erde sehr stark." Schließlich zeichnete Paul auch dieses Symbol in den Sand vor ihnen und es ähnelte dem für Erde tatsächlich, war gleichzeitig aber auch anders und es hatte Charakteristika welche, an Sand erinnerten, die Linien waren weniger Durchgängig und es gab dazu einige Punkte, wodurch es Sand mehr ähnelte, die körnige Struktur damit verdeutlichte. "Aber genaugenommen könnte man auch verallgemeinert erde schreiben, dann würde es auf jeglichem Boden funktionieren, schreibt man nur Sand, kann man nur diesen auch beeinflussen. Zumindest wenn es um die magischen Anteile geht. Eine kleine Eselsbrücke bzw. eine Denkhilfe: Die Runen ähneln häufig der Struktur und der Art des Elements bzw. des Gegenstands." So war Wasser mit einigen Wellenzeichen dargestellt, Erde in Form von geraden durchgehenden Linien und Feuer war geprägt von vielen Zacken, es spiegelte die unstete Natur und die Agressivität des Elements wieder. "Wobei ich nicht alles hndertprozentig weiß, einiges beruht auch auf meinen Annahmen und schlussfolgerungen. Aber bisher scheinen diese zutreffend zu sein." |
|  | | Miyuki Shan Administrator

 | Thema: Re: Runes & Birds So Jan 22 2012, 20:47 | |
| Noch immer nahm das Gespräch seinen Lauf und die Halbjapanerin, in deren Adern irisches Blut floss, konnte nicht einmal mehr sagen, wie lange sie nun schon dort im Gras des Ufers neben dem älteren Ravenclaw hockte und dieses Gespräch führte. Es kam ihr nicht einmal wie eine Ewigkeit vor, als endlich eine Reaktion seitens Paul Jacksons zu sehen war: Er zuckte mit der Schulter. "Finde ich auch.", stimmte sie ihrem neugewonnenen Freund zu und nickte leicht, "Aber irgendwie finde ich auch, dass man jedem seine individuellen Bräuche lassen sollte. Die verbrennen ihre Besen, meine kleine Schwester spielt ihre Streiche, mein Vater braucht seinen morgendlichen schwarzen Kaffee - und das, obwohl hier und in Japan doch eher Tee getrunken wird." Paul fuhr mit den Gespräch über Miyukis Mutter fort. Während er sprach, legte die junge Gryffindor den Kopf in den Nacken, ihre langen braunen Haare strichen sanft über ihren Rücken und kitzelten sie im Nacken. Die braunen Augen auf den Himmel über sich gerichtet, die über sie beiden herziehenden Wolken beobachtend, lächelte die kleine Halbjapanerin glücklich. Sie genoss das Gespräch, sie liebte ihre Mutter, Hogwarts, die Freiheit, die ihr hier gegeben wurde, Quidditch ... und Paul war bereits jetzt als guter Freund zu bezeichnen. "Ja, Kaa-san ist eine gute Spielerin.", murmelte Miyuki zustimmend recht leise, " ... aber dafür bin ich eher ein Narr in anderen Sachen, wenn du es so nennen willst ... " Als er ihre Träume bezüglich ihres Berufswunsches kommentierte, drehte Miyuki den Kopf so, dass er noch immer in ihrem Nacken ruhte, aber sie ihn direkt anblicken konnte. Sie lauschte seinen Worten, blickte ihn fast schon dankbar an. Seine Worte waren fast schon Balsam für die Seele und taten dem Mädchen gut. Zustimmend nickte sie, dann meinte Miyuki: "Und selbst wenn ich es nicht schaffen sollte, dann werde ich wenigstens versuchen, auf gleicher Höhe mit ihr zu sein." Die Gryffindor schenkte dem älteren Ravenclaw ein ehrliches und offenes Lächeln. "Arigatou na, Paul." Hätte sie gestanden, hätte sie sich wahrscheinlich sogar in japanisch-traditionell-höflicher Form verneigt - auch wenn man das heutzutage immer seltener tat. Paul neckte oder ärgerte sie nicht aufgrund der Offenlegung ihrer Schwächen. Er lächelte nicht, verzog keine Mine und hörte einfach zu. Auch seine Worte waren gut gewählt und verletzten das zierliche Mädchen in keinerlei Art und Weise - und dafür war sie ihm sehr dankbar, auch wenn sie sich gut hätte verteidigen können gegen so etwas. Wenn es etwas gab, was Paul definitiv besaß, dann war es das Verständnis für andere Menschen und Taktgefühl. "Wahrsagen ist im Grunde auch nur etwas sehr Schwammiges.", sagte Miyuki und setzte sich wieder richtig hin, allerdings änderte sie ihre Position dann wieder in den Schneidersitz, "Ich weiß nicht, inwiefern du mit der asiatischen Kultur vertraut bist, aber vielleicht sagen dir die Eto etwas. Oder zumindest Buddha. Die Eto sind sozusagen die zwölf Tiere des Tierkreiszeichens, dem chinesischen Horoskop, welches auch in Japan sehr wichtig ist. Beziehungsweise ... es waren 13 Tiere, aber die Katze wurde ausgeschlossen." Kurz hielt sie inne. "Worauf ich hinaus will: Das chinesische Horoskop bezieht sich, neben den zwölf Eto, auch auf vier Elemente, die Planeten, die Jahreszeiten und und und. Es ist genauso ungenau zu deuten, wie die Wahrsagerei und es zeigt lediglich mögliche Zukunften an. Jeder Mensch kann anders handeln - kann die Religion, das Horoskop oder die Wahrsagerei denn soetwas beachten? Wohl kaum." Als Paul ihr dann jedoch gegen die Stirn tippte und die Zauberformel für den Reparierzauber aussprach, musste sie grinsen und zog schließlich bei seinen Worten eine Grimasse. Sein sanftes Lächeln verdeutlichte dem Mädchen, dass er es scherzhaft meinte, so dass sie darauf einging: "Oh nein! Dabei habe ich doch heute Abend ein wichtiges Duell gegen eine Ravenclaw!" "Der Hut hat mit dir gesprochen!?" Erstaunt blickte die Halbjapanerin ihren Mitschüler aus ihren braunen Augen heraus an. "Als ich ihn aufgesetzt hatte, bekam ich lediglich zu hören - und ich habe im Nachhinein erfahren, dass die ganze große Halle es hatte hören können -, dass er erstaunt war, schon wieder einen Shan unter sich zu haben. ... na ja, Kuroda war genau vor mir dran.", berichtete sie ihrem neugewonnenen Freund, "Er hat weder überlegt, noch etwas anderes gesagt. Ich habe seine Worte gehört, aber das tat jeder. Ganz im Stillen, nur zu mir ... Das hat er nicht getan." Es war nicht so, dass sie es bedauerte, doch viele Schüler hatten behauptet, dass der Hut mit ihnen gesprochen und laut überlegt habe. Irgendwie hatte das Mädchen diese Schüler immer beneidet - und nie hatte sie Kuroda oder Arya gefragt, ob der Hut mit ihnen gesprochen hatte. Miyuki nahm sich vor, dieses wenigstens bei einem von ihnen nachzuholen. "Kuroda wirst du wohl ziemlich schnell sehen. Er hängt oft mit dem Vertrauensschüler deines Hauses, Ryuuji Matsuura, rum - ist schließlich sein bester Freund, konnte seinen Regelbrüchen aber nichts antun.", sagte Miyuki nachdenklich, "Arya kommt und geht wie die warmen Brisen im Frühling und Sommer. Mal ist sie hier, mal ist sie da. Vielleicht siehst du sie mal beim Essen in der Großen Halle, ansonsten musst du mal beim Quidditch auf der Tribühne bei den Gryffindors Ausschau halten wenn Gryffindor spielt." Ihr leichtes Lächeln wurde sanfter während sie über ihre zwei Jahre jüngere Schwester sprach. "Auch wenn ich während der Spiele nicht auf die Zuschauer achte, so sehe ich sie und meinen Zwillingsbruder dort immer. Wenn sie nicht da wäre, würde etwas fehlen." Sie seufzte leise. Nun erklärte Paul Jackson ihr, warum er die Runentattoos als ein Geheimnis verwahrte. Miyuki hörte ihm neugierig und interessiert zugleich zu und schwieg während seiner ganzen Erklärung. Und erst als er geendet hatte, stellte sie ihm eine weitere Frage: "Wie ein Trumpf oder ein Hintertürchen? Du meinst, wie zum Beispiel bei mir meine geringe Körpergröße, die andere dazu veranlasst, mich zu unterschätzen, sowie meine Fähigkeiten im Gebiet der Flüche und meine sehr geringen Kenntnisse im Kampfsport der Muggel?" ... die sie dank ihres Zwillingsbruders erworben hatte. "Germanisch? Romanisch?" Miyuki war verwirrt. Natürlich wusste sie, dass das Englische von anderen Sprachen abstammte und dass es sogenannte Ursprachen gab, so wie die Kanji, das chinesische Zeichensystem im Japanischen, sich von Sinojapanisch über andere Arten zu den heutigen Zeichen gewandelt hatten. Oder so, wie die Hiragana und Katakana im Japanischen als Silbenschriften entstanden waren. Wieder zeichnete der Ravenclaw während des Erklärens etwas in den Sand zwischen ihnen und wieder beobachtete Miyuki ihn dabei. Seine Worte ergaben Sinn und Miyuki nickte langsam, so dass sie ihm verdeutlichen konnte, dass sie ihm bisher folgte und verstand. "Sie ähneln häufig der Struktur oder der Art ... ", wiederholte sie leise murmelnd seinen letzten Satz. Dabei sah sie allerdings nicht die alten Runen vor ihren braunen Augen, sondern erinnerte sich daran, was ihre Mutter ihr einst bezüglich der Kanji erklärt hatte. Auch dort war es sehr ähnlich - im Gegensatz zu den Buchstaben, die sie für Englisch verwendete. Das geschriebene Wort Baum ähnelte dem Baum als solches in keinster Weise. "Das heißt ... ", begann Miyuki und begann nun ebenfalls etwas in den Sand zu zeichnen, "Jin heißt Mensch. Ji-n in Hiragana, der Silbenschrift." Warum sie ihm das erklärte, war ihr selbst nicht ganz klar. Das Zeichen 人 hatte sie mittlerweile vor ihnen beiden geschrieben und sie nahm den Finger kurz davon weg, dann zeichnete sie daneben noch etwas. "Das ist das Kanji für Mensch.", sagte sie mit ruhiger Stimme, "Entstanden ist es aus dem Bild eines Menschen, der sich nach vorne beugte und die Arme dabei ebenso mit nach vorne nahm, so dass er ungefähr die Haltung wie das Zeichen hatte." Nun wusste sie, warum sie es dem älteren Ravenclaw erklärte. "Ki bedeutet Baum in Silbenschrift." Sie zeichnete das Kanji 木 in den Sand vor ihnen. "Dieses Schriftzeichen ähnelt einem Baum.", sie deutete auf das neugeschriebene Zeichen, "Also sind die Runen im Grunde wie Kanji. Zumindest vom Bezug zu dem, was sie darstellen, her. Beziehungsweise, was die leichteren Kanji darstellen." Die braunen Augen der jüngeren Gryffindor wanderten voller Erwartung zu Paul Jackson.
_________________  Mitglied der SduKddnmomuSs.| Goose schrieb: | | Zur nächsten sich bietenden Gelegenheit betrinke dich heimlich hemmungslos und rede mit einem X-Beliebigem den du triffst über alles was dir auf dem Herzen liegt. |
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|  | | Paul Jackson

 | Thema: Re: Runes & Birds Mi Jan 25 2012, 00:58 | |
| Und die beiden schienen ihr Gespräch ins endlose fortsetzen zu wollen. Wahrscheinlich würde die Sonne untergehen und die beiden würden das nur am Rande wahrnehmen, so vertieft waren sie in dieses Gespräch. Aber wenn man ihn fragen würde: es wäre es Wert, zumal er sich aus Kälte sowieso nicht viel machte, Paul war ein wenig härter im Nehmen, nicht zuletzt, weil er sie gewohnt war, wiesoviele andere Entbehrungen, aufgrund seines Darseins als Waise, aber er kam zurecht, klagte nicht und hatte fast immer ein Lächeln für seine Freunde auf den Lippen. "Jedem die Bräuche lassen? Sag das mal diversen Serienkillern oder Pädophilen, die werden sich bedanken, weil irgendwann reicht einfach die Vorstellung nicht mehr." Da Paul bei diesen Worten aber ein breites Grinsen auf den Lippen hatte, konnte man schon mit Bestimmtheit sagen, dass er es absolut nicht ernst meinte. "Aber Ernsthaft: Es hat wohl jeder seine Rituale, dass sie deswegen richtig sind oder nicht, steht auf einem anderen Blatt und wo du gerad so schön von den Ritualen deiner Familie gesprochen hast: Was ist dein Ritual? Also ich für meinen Teil, hab wohl bloß eines, ich komme jeden Tag, bei egal welchem Wetter hier raus um Sylvie zu besuchen." Zu Tee und Kaffee äußerte sich der Mann nicht wirklich, da er beides nicht wirklich trank und sich daher einfach mal kein Urteil erlaubte. Schließlich, redete sie weiter, diesmal leiser und Paul war sich unsicher, ob er es nun kommentieren sollte, dass Miyukis Mutter eine gute Spielerin war. Schließlich gab sie ihm aber eine Vorlage, mit der er wieder etwas anfangen konnte, dass war das angenehme an ihrem Gespräch, ähnliche Redeanteile und sobald einer der beiden nicht mehr weiter wusste, kam auch schon der jeweils Andere und erretete den Gesprächspartner aus dem Schweigen. "Jeder ist doch in irgendetwas irgendwie vernarrt, Valdi is vernarrt in seinen Plan, alle zu Unterdrücken, Dumbledore war darin vernarrt ihn aufzuhalten, das Zaubereiministierum vernarrt darin alles zu leugnen, ich bin vernarrt in einen Vogel und du halt in die deinen Dinge, so ist das eben einfach mal würde ich sagen nicht?" Damit schenkte der Ravenclaw dem Mädchen neben sich ein breites Grinsen, in der Hoffnung, dass er die richtigen Worte gefunden hatte. Derweil machte Miyuki interessante Verrenkungen, schaffte es aber ihn im Blick zu behalten, Paul zog derweil nur leicht verwirrt eine Augenbraue nach oben, teils auch aus Belustigung, das es schon interessant anzusehen war, wie die Halb-Japanerin sich verrenkte. "Freut mich zu hören, dass du es versuchst, denn solange du nicht aufgibst und dich nicht unterkriegen lässt, stehen deine Chancen echt super... und ich hoffe Arigatou ist irgendetwas nettes" fügte Paul noch mit einem Lachen an, kurz darauf, zog sich der junge Mann seine Schuhe aus und ließ seine Füße ein wenig ins Wasser des Sees baumeln. Angenehm war das kühle Wasser des Sees, erfrischend und kühlend zum einen, aber ebenso auch beruhigend. Ein friedlicher Moment war es, und der Amerikaner hatte gelernt sich solche Momente zu bewahren für schlechtere Zeiten um sich zumindest in seiner Erinnerung besserer Zeiten besinnen zu können. Paul nickte nur, er kannte sich mit Wahrsagen nicht aus und wenn er ehrlich war: er wollte auch gar nichts über seine Zukunft wissen, Im Schlimmsten Falle würde eben erst die Vorraussage der Zukunft dazu führen, dass er sich so davor fürchtete, dass er Fehler beging und sie deswegen eintrat, also: Nein, das musste der Amerikaner nicht haben. Kurzum: Yuki könnte ihm hier einen Bären aufbinden und Paul würde es nichteinmal merken, allerdings hielt er die Gryffindor nicht für so einen Menschen, was den ganzen Gedankengang wieder irrelevant machte. "Ähm also: ich hab kein Plan was Edo sind, von Budha, habe einmal gehört, aber mehr auch nicht." Kurz darauf nickte er verstehend. "Nun das sehe ich genauso, nur eines gibt mir dann Rätsel auf: wieso versucht man immer wieder Vorhersagen zu treffen ist in meinen Augen doch sowieso völliger Schwachsinn, ich meine vieles Tritt nicht ein wie es dargestellt wird, es ist mir schlicht und einfach Suspekt, zumal ich mein Leben lieber in meiner Hand weiß, also ich mache mir nicht viel daraus." Sie ging sogar auf seinen Scherz ein und er lächelte sie an, auf ihre Aussage dann, wurde er aber wieder ernst: "Das Duell... findet es wirklich statt oder war das Teil des Scherzes... wer ist denn der oder die Glückliche?" Schließlich nickte er bei der Erinnerung. "Ja der Hut hatte mit mir Gesprochen, auch wenn es mir ein wenig unwirklich vorkam... und wohl auch ein bisschen unnötig, aber was solls, ein sprechendes Kleidungsstück, ich mein auf sone Hirnverbrannte Idee kommt doch nur ein Zauberer, nachher sagt mir mein Pullover noch, dass ich ihn zwicke, das w#re äußerst... ungünstig." Und wieder ein scherz seinerseits. Miyuki, dürfte wohl bemerkt haben, dass Paul heute einen guten Tag hatte und er zu Späßen aufgelegt war und das nicht auf Kosten Anderer. "Deswegen du hast nichts gepasst, vielleicht, hab ich mir das ganze ja auch nur eingebildet und der Hut hat gesagt: Nicht schon wieder son Bengel und alle erwarten von mir, dass ich den irgendwohin stecke und ich hab einfach völlig verblüfft, das ein Textilstück mit mir redet eingebildet was anderes zu hören, klingt für mich viel plausibler." Während er das so dahinsprach, schloß der Mann allmählich die Augen und legte sich hin, während seine Füße sanft durchs Wasser strichen, dazu bildete sich ein immer breiter werdendes Lächeln auf seinen Lippen, während er der Gryffindor zuhörte. "Ich glaube sogar ich hab die beiden schon diverse Male gesehen, aber um ehrlich zu sein: Ich bleibe für gewöhnlich für mich selbst, in trauter Zweisamkeit mit dem Singvögelchen..." Bei diesen Worten hätte der majestätische Weißkopfseeadler wohl nach Paul geschnappt, wäre sie denn in der Nähe gewesen und nicht auf Fischzug. "... Ich hatte wohl diverse Begegnungen mit unangenehmen Menschen zuviel, als das ich wirklich auf Menschen zugehe, um ehrlich zu sein fällt es mir normalerweise unglaublich schwer Vertrauen zu fassen oder dergleichen, deswegen sitze ich auch in der Halle meist für mich allein und halte mich fern, andere halten mich deswegen für unnahbar und die die das Wissen, halten sich deswegen wohl auch von mir fern, aber so schnell wird das Eis in das ich gehüllt bin nicht auftauen und dementsprechen werde ich deinen Bruder oder deine Schwester wohl nur dann kennenlernen wenn einer von ihnen mich anspricht." Sie ging darauf ein, nichts zu verraten und dem Mann fiel ein Stein vom Herzen. "Vielen Dank und ja in etwa so, wie diese Dinge, nur dass deine er offene Geheimnisse sind... welchen Kampfsport übst du denn aus?" Schließlich kam das Gespräch wieder auf die Runen zurück zumindest grob. "Okay Grundlektion Muggelgeschichte Europas: Römer, das Drittgrößte von Menschen geschaffene Reich, hervorgegangen aus einer einzelnen Stadt, eine der ersten großen Republiken in der Menschheitsgeschichte. Mit einer eigenen Sprache, sie Hatten zur Zeit der größten Ausdehnung eine Kontrolle über den ganzen Mittelmeerraum, eien Ausdehnung, von Südschottland bis an die Grenzen der Sahara, von Spanien bis über den Bosporus hinaus. Sie hatten eine eigene Sprache: Latein, Sprachen die darauf beruhen, romanische Sprachen. Germanen, waren ein Volksstamm, die etwa zurselben Zeit lebten und sich im Norden Europas aufhielten, sowie östlichem von Rom, die aus ihrer Sprache entstandenen Sprachen nennt man germanische Sprachen. " Ob Miyuki das Verstanden hatte oder einfach verdrängen würde, konnte Paul nicht sagen, er für seinen Teil saugte jede Information auf die er bekam, er war neugierig und interessiert in vielerlei Gebieten. Er würde solche Infos nur in sich aufsaugen und sich darüber freuen, aber in kürze wäre er schlauer und vllt würde es dann in Zukunft keine kurzen Exkurse mehr geben. Nun folgte er den Erklärungen Yukis, welche die Runen mit dem Japanischen verglich, grundsätzlich gute Idee, aber leider falsch. "Versuch das mal schnell wieder zu verdrängen, grundsätzlich, aber nur wirklich Oberflächlich betrachtet, stimmt deine Argumentation, das Schriftzeichen für Baum sieht wie ein Baum aus oder ähnelt diesem. Ein Baum in der Runensprache sieht so aus, darauf zeichnete, Paul ein komplizierteres Symbol in den Sand." Es hat einen Teil von Wasser und einen teil von Erde sowie Parts des Lebens in sich, Pflanzen leben schließlich und beruht wieder auf den Elementen, welche als einzige in dieser Form ihrer Art ähneln, Dinge die daraus hervorgehen nur im entfernten, einen Menschen darzustellen wird in alten Runen sehr interessant, aber soweit gehen wir heute besser noch nicht okay?" Damit schenkte er ihr ein Lächeln, sie hatte damit angefangen und er hatte es versucht ihr auszureden, er hatte ihr schließlich vorweg gesagt, man konnte Alte Runen mit keiner Sprache vergleichen, sie hatte es leider getan, auch wenn ihr denkansatz schon richtig war. "Aber immerhin du denkst mit und wie gesagt Grundansatz gut, aber versuche es nicht weiter mit anderen Sprachen zu vergleichen, es ist nicht möglich, da es nie wirklich gesprochen wurde. " Hiermit nickte er nun und betrachtete sein Werk, das war doch mal eine gesunde Basis. |
|  | | Miyuki Shan Administrator

 | Thema: Re: Runes & Birds Fr Feb 10 2012, 22:45 | |
| Miyuki gab etwas von sich, was eindeutig wie ein tzeh klang, als Paul Jackson, der Ravenclaw neben ihr, ihre Worte in Richtung Serienkiller oder Pädophile lenkte. Dass er dabei grinste, zeigte der jungen Gryffindor deutlich, dass sie ihn nicht allzu ernst nehmen sollte, doch trotzdem konnte sie es sich kaum verkneifen, nicht doch auf seine Worte einzugehen und nur das Fortsetzen des Gespräches seinerseits hinderte sie daran. Während er ihr sein Ritual erzählte, legte die Halbjapanerin ihren Kopf schief und richtete die tiefbraunen Augen auf einen Fleck in der Ferne über dem See. Einen Moment lang waren lediglich die Geräusche um sie herum zu vernehmen und Miyuki überlegte fieberhaft, was man als ihr sogenanntes Ritual bezeichnen könne. „So gesehen habe ich gar kein wirkliches Ritual … “, gestand sie dem älteren Jungen neben sich, „Die Mahlzeiten sind ein Muss hier in Hogwarts und ich nehme jeden Tag so, wie er kommt. Da sind keine wirklichen Regelmäßigkeiten auszumachen.“ Zumindest fielen ihr so auf die Schnelle keine auf oder überhaupt ein. Hatte Paul Jackson Voldemort gerade Valdi genannt? Miyuki blickte den Ravenclaw ungläubig an, dann musste sie kichern. Es war kein mädchenhaftes oder gar kindisches Kichern, nicht von dieser Art, die sämtliche Mädchen von sich gaben, wenn sie einen Jungen besonders toll fanden und er an ihnen vorbeiging oder so – es war die Art von Kichern, die zeigte, dass Miyuki dagegen ankämpfte, einfach in Lachen auszubrechen und sie gleichzeitig nicht wusste, ob das überhaupt etwas zum Lachen war. Aber dennoch wirkte es nicht unsicher. „Natürlich ist arigatou etwas Nettes.“, meinte die Gryffindor und blickte den Ravenclaw neben sich direkt an, so dass ihre braunen Augen die seinigen fixierten, „Das ist das selbe wie merci in Französisch, danke in Deutsch, gracias in Spanisch, xièxie in Chinesisch und thank you in dieser Sprache.“ Miyuki beherrschte keinesfalls all diese Sprachen, doch sie liebte es, nebenbei ein paar fremdländische Worte aufzuschnappen und sich diese einzuprägen. Was Chinesisch betraf, so lag es einfach daran, dass sie ihre Mutter einst über die Herkunft der japanischen Zeichen gelöchert hatte und so waren die beiden zu den verschiedensten Begriffen in dieser Sprache gekommen. „Du meinst wohl eher Eto.“, korrigierte Miyuki ganz automatisch seine Worte und lächelte. Was der Junge dort neben ihr sagte, konnte sie bloß mit einem leichten Nicken bestätigen. Sie hatten wirklich eine ähnliche Weltansicht, auch wenn bei ihnen zwei verschiedene Kulturen – oder eher drei? - aufeinander trafen. Die Chemie stimmte zwischen ihnen und das Gespräch schien nicht enden zu wollen, was die Gryffindor fröhlich stimmte, die gespannt darauf war, wie Kuroda wohl reagieren würde, wenn sie ihm von diesem Jungen berichten würde - auch wenn es bloß ein langes Gespräch und eine beginnende Freundschaft bedeutete. „Formulieren wir es mal so: Es finden immer Duelle statt, auch wenn sie nicht unbedingt zwei Menschen beinhalten müssen.“ Dass sie keine Duelle im Sinne von Kämpfen, Zauberduellen oder Schach meinte, war zwar nicht damit direkt gesagt worden, doch sie vermutete, dass Paul Jackson hinter die Bedeutung ihrer Worte kommen würde. Demnach war der Teil mit der Ravenclaw zwar erlogen, aber ein Duell würde dennoch stattfinden. Jeder Tag war voller Duelle, im Grunde war das Leben ein einziger Kampf, in dem man die friedlichen Momente zu genießen hatte und in den anderen bloß nicht den Kopf verlieren sollte. Die stets optimistische Gryffindor hatte da ihre so ganz eigenen Methoden entwickelt und legte diese Lebenseinstellung auch ganz deutlich an den Tag. Miyukis wohl größtes Duell war – neben der Tatsache mit den schwachen Zaubern – wohl dieser eine Moment in ihrer Vergangenheit, der bei ihr so einiges geändert hatte und über den sie nie sprach, welches sie in einsamen und dunklen Zeiten häufiger zu bestreiten hatte – oder wenn Irrwichte auftauchten. Das Nicken des Älteren bezüglich des sprechenden Hutes ließ Miyukis erstaunten Gesichtsausdruck noch erstaunter dreinblicken und ein leise gemurmeltes sugoi entwich ihr. „Ein sprechender Pulli wäre aber mal etwas ganz Anderes.“, kommentierte sie seine Worte, „Zumindest nicht so langweilig.“ Doch sofort war sie wieder ganz Ohr und lauschte den Worten Pauls. „Ich bezweifle, dass du dir das eingebildet hast, Paul Jackson.“, sagte sie mit ernster Stimme, „Vielleicht ist es etwas Besonderes, wenn er mit jemandem spricht. Aber … na ja … viel dazu sagen kann ich nicht.“ Sie zuckte mit der Schulter. „Wie gesagt, er hat nicht zu mir gesprochen, sondern laut mit der Halle.“ Sie verkniff sich ein Seufzen. „Du bleibst eher für dich und deinem Adler?“, hakte Miyuki nach, doch kaum hatte sie ihre Frage ausgesprochen, fuhr der Ravenclaw auch schon fort und erklärte seine Beweggründe dafür. „Dir fällt es schwer, Vertrauen zu fassen?“ Ungläubig sah sie den Ravenclaw neben sich an. Sie fasste recht schnell Vertrauen, auch wenn sie dabei selten so viel von oder über sich preisgab, wie sie es gerade bei ihm tat und ihre Vergangenheit ließ sie dabei so gut wie immer außen vor. „Na ja … “ Ein breites, fast schon herausforderndes Grinsen trat auf Miyukis Lippen. „Dann sitzt du heute bei der nächsten Mahlzeit eben mal am Tisch der Gryffindors neben mir oder ich setze mich zu dir an den Tisch der Ravenclaws.“, schlug sie ihm mit eben diesem Grinsen vor und versetzte ihm einen leichten Knuff in die Seite, „Kann doch nicht angehen, dass du dieses Schuljahr bloß mit deinem Vogel verbringst. Du verpasst ja die besten Dinge.“ Sie war offen für Neues, hasste Langeweile und stets optimistisch, was auf die meisten ihrer Freunde übertragbar war, weshalb es immer etwas zu erleben gab – und wenn es nur oberflächlich erscheinende Gespräche waren. Paul würde da mit seiner Weltansicht gut hineinpassen – zumindest was die Speisen in der Großen Halle betraf – und schon jetzt fühlte sich das junge Mädchen an den älteren Schüler durch eine tiefe Freundschaft gebunden. Merkwürdig, nicht wahr? „Kein Problem.“, meinte sie, dann antwortete sie erklärend: „Keinen. Kuroda hat mal 'nen bisschen was von allem ausprobiert und mir etwas beigebracht. Der Hahn im Korb passt immerhin auf seine beiden Schwestern auf – auch wenn ich älter bin. Der wird mich wohl auch nur ungern mit einem Jungen sehen, der nicht er oder sein bester Freund ist. Und wenn es bloß Gespräche, Nachhilfe oder sonst etwas ist.“ Sie rollte fast schon theatralisch mit den Augen, doch die Grimasse die sie zog, zeigte deutlich, dass sie dieses Verhalten ihres jüngeren Zwillingsbruders lediglich amüsant fand und ihm nicht böse oder deshalb genervt war. Und schon ging es weiter in Sachen Runen und Nachhilfe: Paul Jackson erklärte der Halbjapanerin die Muggelgeschichte des Kontinents, in dem sie beide sich in eben diesem Moment befanden – Europa. Neugierig und Interessiert zugleich lauschte sie seiner Lektion, versuchte es sich zu merken, doch ihr war bewusst, dass sie es bereits wenige Minuten später wieder verdrängt haben würde. Dennoch nickte sie und blickte den Ravenclaw aufmerksam an, der gerade seinen Kurzvortrag beendete. Ihre Niederlage mit dem Vergleich der alten Runen mit den Kanji im Japanischen steckte sie nicht allzu leicht weg, doch mit einem leichten Seufzen nickte sie. So wirklich verstand sie den Unterschied zwischen den Zeichen nicht, auch wenn sie sich optisch deutlich unterschieden. Mussten die Runen denn von jedem ihrer realen Bestandteile einen Teil auch in der Schrift widerspiegeln? Wozu? Miyuki verstand die Welt nicht mehr. Doch das knapp ausgesprochene Lob des älteren Schülers heiterte sie ein wenig auf und wieder nickte sie. „Es geht mir doch auch nicht um das Gesprochene … “, murmelte sie leise, verstummte dann aber und blickte sein Zeichen für Baum noch einmal an. Es sah kompliziert aus, aber Miyuki beherrschte die japanischen Schriftzeichen und Kanji waren auch nicht gerade unkompliziert. Außerdem hatte sie genau beobachtet, wie Paul angefangen und welchen Strich er dann gezeichnet hatte. Also wollte sie es einfach auf einen Versuch ankommen lassen, versuchte das Zeichen für Baum in den alten Runen dort im Sand neben ihnen beiden zu ignorieren und begann, es ebenfalls in den Sand zu schreiben. Zunächst langsam, doch je mehr Striche entstanden, desto schneller und sicherer wurde sie. Kalligraphie war nie ihr Ding gewesen und sie legte eher Wert auf das schnelle Schreiben von etwas als auf das äußere Erscheinungsbild, weshalb ihre normale alltägliche Handschrift eher schmal und winzig erschien, doch die Rune ähnelte dem Vorbild Paul Jacksons deutlich – abgesehen davon, dass sie ein wenig dünner erschien und nicht ganz so fließend wie ihr Vorbild aussah. „'nen Schreib- oder Zeichenwettbewerb werde ich damit wohl nie gewinnen.“, gab Miyuki scherzend von sich und verglich die Rune ihres neugewonnen Freundes mit ihrer eigenen, dann überlegte sie kurz und schrieb einen kurzen Satz in der Schrift der alten Runen. Einen Satz, den sie oft in den Lehrbüchern gelesen hatte, der ihr in der großen und alten Bibliothek Hogwarts' ebenso häufig aufgefallen war. Ein einfacher Satz und im Grunde der einzige, den sie sich merken konnte. „Mit den Runen steht einem die Welt offen.“, las sie und vermied den Blick zu Paul, den Kopf etwas gesenkt, so dass ihr Pony ihr wieder ins Gesicht fiel, „Das wäre das perfekte Lebensmotto für dich.“ Sie lächelte, blickte ihn aber noch immer nicht an. Ob sie den Satz überhaupt richtig niedergeschrieben hatte, war eine andere Sache. Ein oder zwei Striche würden wohl zu viel sein oder fehlen, aber immerhin wusste sie, was sie geschrieben hatte und konnte den Satz wiedererkennen, wenn sie ihn irgendwo stehen sah. Reichte das nicht aus? Nur welches Zeichen was bedeutete, wusste sie nicht. Woher auch? Ihre Fähigkeiten waren begrenzt in diesem Fach und sie begann ja gerade erst mit Paul Jackson zu lernen.
_________________  Mitglied der SduKddnmomuSs.| Goose schrieb: | | Zur nächsten sich bietenden Gelegenheit betrinke dich heimlich hemmungslos und rede mit einem X-Beliebigem den du triffst über alles was dir auf dem Herzen liegt. |
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|  | | Paul Jackson

 | Thema: Re: Runes & Birds So März 11 2012, 15:58 | |
| oop:(Für die Zukunft, du kannst ruhig auf alles gesagte eingehen, ich bin das nur aus anderen foren so gewöhnt, dass man den dialog, quasi zeitversetzt sich vorstellt o.O )
Sie schein ihn nicht gänzlich verstanden zu haben in Bezug auf die Rituale. Aber er konnte unter manchen Umständen sehr geduldig sein, so wie er es im Moment ganz eindeutig war, er llächelte nur und wartete bis sie geendet hatte, anschließend, stellte er richtig, wie er es gemeint hatte: "Nun nur weil mein Ritual sich auf den Alltag bezieht, muss es deins nicht auch gleich sein, vielleicht, hast du ja ein Ritual beim Quidditch oder mit welchem Fuß du aufstehst am Morgen? Aberglaube oder nicht, vielleicht streitest du dich auch nur ständig mit jemanden oder tust in Anwesenheit von jemandem immer dasselbe. Ich denke dass auch das Ritualesind, wenn sie regelmäßig wiederkehren, an denen finde ich jetzt nichts auszusetzen, aber es gibt ja auch unangenehmere Rituale über die ich jetzt lieber nicht sprechen möchte und wenn du kein Ritual hast, auch nicht weiter schlimm, dann bist du immerhin sehr abwechslungsreich." Miyuki bekam hier und heute eine Seite von Paul zu sehen, wie er hätte werden können ohne die Entbehrungen in seinem Leben, aber dieser Teil von ihm war noch da, nur war er tief verschanzt hinter gewaltigen Festungsanlagen versteckt und kam nur in sehr seltenen und sicheren Momenten heraus. Dementsprechend bekam sie sogar etwas zu sehen was sehr exklusiv war, ein ehrliches und breites Lächeln des Jugendlichen. Zu den darauf folgenden Aussagen Pauls, starrte die Halb-Japanerin ihn zunächst ungläubig an, ehe sie anfing stark zu kichern, ein tiefes Lachen nur unterdrückend. Daraufhin schenkte er ihr seinen besten >Was denn-Blick< - Nur weil ich den bösen dunklen Lord Valdi genannt habe? "Ich frage mich immer was alle mit dem Namen von dem Typen haben, ihn nicht auszusprechen macht es nicht besser, eher im Gegenteil, man fürchtet wie er sein könnte, malt sich im Verstand schlimmeres aus, die größte Angst eines jeden Menschen ist die Angst vor dem Ungewissen, darum fürchten auch viele den Tod, weil wir nicht wissen, was nach dem leben folgt und den Namen von Voldemort nicht auszusprechen, gibt ihm etwas ungewisses, es gibt ihm etwas vom Tod, ich finde man sollte sich eher über ihn Lustig machen, über ihn Lachen, dass nimmt einem die Angst vor ihm und lässt einen sinnvoller Agieren, falls man denn wirklich mal auf ihn treffen sollte. Zumindest ist das meine Meinung, die deckt sich aber dummerweise mit keinem Zauberer sonst, naja ich wusste schon immer das ich anders bin." Bei diesen letzten Worten bildete sich ein schiefes Lächeln auf seinen Lippen, Während er kaum die Antwort des Mädchens erwarten konnte. Kurz darauf bekam er auch noch seine Antwort darauf, was es mit Arigatou auf sich hatte. " Dann muss man aber auch davon ausgehen, dass Danke in jedweder Variation immer einen Positiven Anteil hat, man kann es ja auch Ironisch meinen. Aber es freut mich, dass es dass war und nicht etwas anderes und ... was heißt "gern geschehen" auf Japanisch?" Schließlich verlor sich der Amerikaner in der darauf aufkommenden Stille, er genoß einfach einmal die Ruhe einen Stillen Augenblick, Oft konnte er die Ruhe nicht genießen oft bedeutet Stille für ihn die Abwesenheit von geräuschen was zur Folge hatte das etwas nicht stimmte und er sich in unmittelbarer Gefahr befand. Bei Yuki hatte er dieses Gefühl von Gefahr nicht. So schloss er einfach für einen Moment die Augen und träumte vor sich hin, dabei wirkte er auch mit seinem geist abwesend, nicht diese Form von Abwesenheit wie ein Irrer sie hatte oder wenn man unaufmerksam war, eine Form von Abwesenheit die man dann hatte, wenn man Positiven Gedanken nachhing. Dabei dachte Paul an nichts bestimmtes, auch wenn er das Gefühl nicht los wurde, das vor seinem innerem Auge ein Weißkopfseeadler über dem weiten Ozean dahinsegelte. Dieser Gedanke entzlockte ihm zusätzlich noch ein Lächeln. Es fehlte nicht mehr viel und er würde genießerisch vor sich hin seufzen! Das passierte IHM wahrlich selten. Schließlich fuhr die Gryffindor mit dem Gespräch fort, aber Paul öffnete seine Augen nicht weiter, sondern hörte ihr einfach mit aller Aufmerksamkeit die er zu bieten hatte (und das war schon eine Menge) zu und schwieg einen Moment, ehe er zu einer Antwort ansetzte. "Wenn du es so siehst, das Leben ist voller Kämpfe oder auch Duelle, aber das muss es nicht zwansgläufig sein, zumindest hoffe ich das. Irgendwann möchte ich einmal fertig sein mit dem Kämpfen mit den problemen den Entbehrungen und dem Leid, irgendwann möchte ich mich einfach an der Stille Erfreuen können, in dem Wissen, dass ich viele Kämpfe hatte, aber die zeiten zwischen diesen Kämpfen stets die Beste war, irgendwann möchte ich Frieden haben." Wahrscheinlich klang er in diesem Moment wie ein Naiver Trottel, aber er glaubte wirklich daran. Das das Kämpfen irgendwann ein Ende haben würde. "Aber jetzt da du dich so schön um eine direkte Antwort gedrückt hast in dem du ganz elegant nichts direktes Gesagt hast, bin ich neugierig geworden. Mit wem wirst du dich duellieren?" Schließlich schaffte auch Paul es, wieder seine Augen zu öffnen, für einen kurzen Moment war er fast Blind, direkt das helle Tageslicht aufzunehmen, nachdem Man einige Minuten die Augen geschlossen hatte, war eben doch ein wenig unangenehm, daher konnte er zunächst nichts genaueres erkennen und nur Konturen ausmachen. So sah er nur die Umrisse Yukis, ehe sie allmählich klarer wurden. Kurz erkannte er, dass sie erstaunt dreinblickte. Ja er war definitv kein Typischer Zauberer, dass merkte man ihm wohl doch immer wieder nur allzu deutlich an. "Ja ein sprechender Pulli hat mir gerade noch gefehlt, auf sowas können nur 2 Typen von Menschen kommen zum einen Verrückte oder Zauberer mit zu viel Langeweile und Zeit. Doch nur bei zweiterem ist garantiert, wenn besagtes Textil spricht, dass man selbst nicht auch ein wenig verrückt ist. Ich stelle es mir einfach unpraktisch vor, wenn mir mein Pullover sagt wo es ihn juckt oder das er mich, der ich ihn trage eigentlich nicht leiden kann oder dergleichen. Aber lustig iist der Gedanke ja schon, vor allem wenn ich mir das Gesicht eines Slyth's vorstelle wie auf einmal eine Stimme aus dem nichts kommt und er sich mit einem mal fragt: Bin ich doch verrückt?" kurz darauf fiel Paul auch endlich auf, dass sie ein wwenig enttäuscht darüber zu sein schien, dass der Hut nicht mit ihr gesprochen hatte. "Nun sieh es doch mal von der Seite, der hut musste nicht mit dir sprechen, weil klar war, wo du hingehörst, nach Gryffindor, zu jenen mit nahezu grenzenlosem Mut und großer Loyalität gegenüber ihren Freunden. " Dabei schaffte er es wirklich jegliche Form von WBelustigung aus seiner Stimme zu bannen und sprach mit einem Ernst, wie er es sonst nur bei geschäftlichen Dingen tat. "Ich meine er spricht nur zu Leuten wo er sich unsicher ist und ich denke, damit bist du doch etwas besonderes, weil du so klar die Eigenschaften deines hauses verkörperst. Mich wollte der Hut auch wie gesagt nicht direkt nach Ravenclaw schicken, da ich auch Eigenschaften der Hufflepuffs und Gryffindors hatte, aber letztendlich ist eine der Eigenschaften die mich am meisten Ausmacht meine sehr ausgeprägte Neugier und mein Wissensdurst um des Wissens willen. daher das kurze zwiegespräch, schließlich landete ich bei den Raben, aber im Nachhinein, ich wäre manchmal lieber bei euch Löwen gelandet, aber so ist das nunmal, man kann seine Vergangenheit nicht ändern." Schließlich kamen sie zu dem Thema, welches Paul sonst etwas unangenehm war. "Du klingst so ungläubig dabei, aber ja es ist so, diese Dinge fallen mir unglaublich schwer. Danke für das Angebot, ich werd es wohl demnächst mal Wahrnehmen. " Auf diese worte folgte ein Lächeln des Mannes, ja er würde es wahrnehmen, selbst wenn sich die Bekanntschaften Yukis als Personen herausstellten, welche Paul nicht leiden konnte, so doch zumindest, damit er ihre Gesellschaft hätte. "Mir kommt das gerade so ein Gedanke... spielst du deinem Bruder gerne Streiche?" Dabei sprach er mit einer Flüsterstimme, um wie ein Verschwörer zu klingen, der gerade einen geheimen Masterplan ausgeheckt hatte und sie nun einweihte. Schließlich, weiter mit den Runen: "Das Problem ist, du versuchst die Runen mit bekanntem zu Vergleichen, tu das nicht, dann fällt es dir leichter. Den Fehler hab ich auch lange gemacht, man muss das einfach überwinden dann klappt das meiste von Allein." Er lächtelte ihr auch nocjh aufmunternd zu, ließ ihre Worte zunächst einmal unkommentiert, schließlich zeichnete sie selbst eine Rune und er lächelte. "Sieht doch gar nichtmal so schlecht aus für den Anfang, fehlt nur ein bisschen Übung." Dabei klang er wieder so ernst, als würde es um das Schicksal der Welt gehen und nicht darum Yuki eine Kleinigkeit beizubringen. Ihre nächsten Worte quittierte er mit einem Kopfschütteln. "Die Runen sind für mich ein Mittel zum Zweck, Mein Lebensmotto ist eher; Schicksal ist, was du daraus machst. Aber ich würde sagen mit den Runen reicht es auch für den heutigen Tag ich möchte deinen Kopf nicht zum zerbersten miit unnützem Wissen füllen, Zeit bleibt uns ja erstmal noch etwas mh?" Das faszinerenste an ihrem Gespräch war, es war unglaublich abwechslungsreich, Ernsthaftigkeit und Schalk jagten sich gegenseitig, ebenso wie die Gesprächsanteile der beiden, Paul selbst genoß es sehr stark, er hatte nur selten Unterhaltungen mit anderen Menschen und wenn, dann gingen sie selten uber 2 bis 3 Fragen des Oberflächlichen Befindens hinaus. Er freut sich - freute sich eine Freundin gefunden zu haben, |
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