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Robert Bethlehem

 | Thema: Die Gasse Fr Okt 21 2011, 19:42 | |
| Die Nokturngasse selbst: Eine enge, finstere Seitenstraße. Nach wie vor mit zwielichtigen Gestalten und Schmutz angefüllt. Hier drücken sich jene herum, die etwas zu verbergen haben. Was auch immer das sein mag... |
|  | | Robert Bethlehem

 | Thema: Re: Die Gasse Fr Okt 21 2011, 20:08 | |
| Robert & Lana & Baxton Unheimliches Murren zog wie ein kalter Windzug durch die düstere Nokturngasse, die selbst bei Tag finster und gespenstisch schien und bei Nacht noch viel düsterer war. Noch ein kuzer Blick zurück, der erste Schritt war schon getan, eine Sekunde später war Robert schon in der Dunkelheit verschwunden. Er atmete auf, denn hier fühlte er sich mehr oder minder Sicher. Von den Schatten, in denen er sich verbarg abgesehen, schützte ihn allein die Aura der Winkelgasse zumindest im Geiste mehr als Hinreichend, das Vakuum. Jeder, der sich hier aufhielt hatte etwas zu verbergen, jeder konnte auf irgendeine Weise belangt werden. Niemand konnte es sich leisten dem anderen auf den Schwanz zu treten. Das Böse war hier so allgegenwärtig wie es die Gleichgültigkeit selbst auch war. Mit finsterem, grimmigem Blick stapfte Robert die Straße entlang, hielt sich an einer der Backsteinwände der Gebäude. Es war schon spät und dementsprechend kühl, selbst für diesen Ort war es beachtlich unbequem hier zu sein. Lange Zeit war der ehemalige Lehrer nicht mehr hier gewesen, früher war er öfters mal hier vorbeigekommen um einen kurzen Blick zu riskieren und nach Reagenien zu sehen, die hier oft billiger waren als in der Winkelgasse. Aus änlichen Gründen war Robert auch heute hier. Seit seiner Haft in Askaban hatte er diesen Weg nicht mehr betreten und es war fast ein bisschen, als machte er einen Schritt in die Vergangenheit. Ich hoffe, der alte Burke verkauft immernoch ein paar Unzen Wurzelzaum. Ich brauche etwas Ruhe... Bethlehem schlief tatsächlich nicht besonders gut, jeder kleine Laut und sei es nur das Scharren einer Maus riss ihn aus der Erholung. Die Folgen waren sichtbar: Dunkle Augenringe. Übermüdung war das Letzte, dass Bethlehem gebrauchen konnte. Wenn sich schon ein gutes Versteck gesucht hatte, dann wollte er dort auch durchschlafen können, sonst wäre es doch sinnlos sich irgendwo zu verkriechen. Wurzelzaum war illegal, aber billig und harmlos, solange man damit umzugehen wusste. Das Mittel war sehr gefährlich, denn es machte wunderschöne Träume. So wunderschön, dass man Gefahr lief sich damit umzubringen, nur um ewig weiterträumen zu können. Ein Glas allein reichte, um einen Troll monatelang schlafen zu lassen, bis er vor Hunger sterben würde, so stark waren diese Träume. Genau das richtige also, um den schleichenden Wahnsinn, der Roberts Träume nach und nach zersetzte zu ersticken. Der Schlaf würde ihn erstarken lassen und ihm helfen, bei der Sache zu bleiben, an seinem Plan festzuhalten. Zum Glück hatte er noch etwas Geld auftreiben können, um sich eine Flasche Paradies leisten zu können. Ein bösartiges Grinsen zuckte durch Roberts Bart, gerade fiel ihm eine Möglichkeit ein, damit jemandem übel mitzuspielen. Vielleicht böte sich mal die Gelegenheit, das näher zu erörtern. Der Pflasterstein unter Robert war nass uns glitzerte in der Dunkelheit, ob es geregnet hatte oder nicht machte keinen Unterschied, die Straßen der Nokturngasse waren immer nass. Wenigstens das änderte sich wohl nie. So pochten Roberts schritt darauf und verschwammen langsam, wie ein Metronom im Flüstern des Vakuums... |
|  | | Lana Walden Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse Fr Okt 21 2011, 23:37 | |
| ZEITSPRUNG! BRAXTON HAWKE & LANA SASCHA WALDEN& ROBERT BETHLEHEM Später Abend. Dunkelheit. Und eine blonde Zweiundzwanzigjährige, deren eisig kalter Blick so manchen des Schweigens strafte. Lana wusste ihren Körper ebenso wie Mimik und Gestik einzusetzen - ein Vorteil in der Branche, in der sie arbeitete - eine Kellnerin in einem Pub. Oder eben Todesserin. Man konnte es drehen und wenden, wie man wollte. Demnach fühlte sich die Blondine nicht unsicher bei Dunkelheit zu solch später Stunde allein draußen. Gegen die nächtliche Kälte hatte die junge Frau sich einen bequemen, nicht allzu dicken Mantel übergezogen und wider der meisten Annahmen lief sie ohne die Maske der Todesser rum. Sie war ja nicht im Dienst, sondern rein privat hier. Reines Vergnügen, auch wenn Lana die Nokturngasse nicht als solches ansah. Es war halt nur der schnellste Weg zu dem Ort, an den sie gelangen wollte. Aber vorher hatte sie noch eine Besorgung zu solch später Stunde zu erledigen - für ihren Freund. Ja, ihr Freund, der ehemalige Gryffindor, das Mitglied des Orden des Phönix. Wie sehr die Zweiundzwanzigjährige diese Tatsache vor Hawke, ihrem Mentor, und den anderen Todessern geheim hielt. So sehr, wie sie ihrer jüngeren Schwester Olina verschwieg, dass sie eine Todesserin war. Es war besser so. Viele Leute drückten sich an den Hauswänden in der dunklen Gasse herum, versuchten in den noch finsteren Schatten förmlich zu verschwinden, als wenn sie daraufhin nicht mehr zu sehen waren. Lana fand dieses Verhalten lachhaft. Man verschwand doch nicht einfach, indem man sich in den Schatten versteckte! Man war bloß schwerer zu erkennen, mehr nicht. Demnach lief die junge Blondine und ehemalige Slytherin selbstbewusst recht mittig. Klar, in dieser Gasse war das nicht die schlauste Idee, aber an Lanas Selbstvertrauen konnte wenig kratzen und darum gönnte sie sich dieses törichte Verhalten nun einmal. Da fiel ihr jemand auf, den sie irgendwie zu kennen schien. Nur ... tiefe Augenringe und ein Äußeres, dass nicht als das gepflegteste der Welt galt, ließen sie an ihrem Erinnerungsvermögen zweifeln. Doch irgendwie wirkte dieser Mann wie jemand, den die Todesserin kannte. Und wenn es nur flüchtig war. Noch törichter als ihr Verhalten war es, wenn sie ihn ansprechen würde ... Der Mann war noch ein gutes Stück von ihr entfernt, halb in den Schatten verborgen. Je näher die Blondine dem Mann mit den braunen Haaren kam, desto eher glaubte sie ihn zu erkennen. Schließlich passierte Lana den Mann und während sie ihren Kopf nach ihm drehte und ihn mit Blicken verfolgte, setzte sich in ihr die Erkenntnis. "Sir?" Es kam schneller heraus, als dass sie es hätte verhindern können. Verdammt! Wie würde sie sich jetzt aus dieser Situation retten können? Schon kam ihr der nächste Gedanke und mit einem ernsten Blick meinte sie: "Sie sollten sich bei denen entschuldigen, die Sie anrempeln." Natürlich hatte er sie nicht angerempelt und das würde er ihr wahrscheinlich ankreiden, aber Lana wollte nicht aussprechen, in ihm einen ehemaligen Lehrer von Hogwarts erkannt zu haben. Sein Bild war, als er nach Askaban gekommen war, im Tagespropheten gewesen und Lana meinte, ihn sogar zu ihrer eigenen Zeit als Lehrer gehabt zu haben. Pech nur ... Wenn letztere Aussage zutraf, dann würde er sie vielleicht wiedererkennen und das wollte die ehemalige Slytherin, die vor fünf Jahren das Schloss mit einem Abschluss verlassen hatte, nicht.
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|  | | Robert Bethlehem

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 01:33 | |
| Robert seufzte, tat noch ein paar Schritte an der Wand entlang, als plötzlich eine recht jämmerliche Gestalt in seiner Nähe auf dem Boden kauerte. Er musterte das scheinbar halb-benommene Etwas und zog seine Stirn in Falten. Vermutlich irgendein armer Schlucker, der sich ein paar Pilze besorgt hatte um nur für ein paar Momente die Finsternis um sich zu verdrängen. Das tiefe Verständnis Bethlehems rührte auch aus seiner eigenen Vergangenheit her, gehörte er doch vor Jahren selbst zu diesen Leuten. Verständnis war jedoch immernoch etwas anderes als Mitgefühl, nein, niemand hatte ihm damals geholfen und er hatte es geschaft. Jeder hatte die Macht es zu schaffen, wenn er wollte. So blieb Roberts Geldbeutel unangetastet, wo manch ein Tugendbold noch etwas Kleingeld gelassen hätte. Es machte ohnehin keinen Unterschied, denn hätte er etwas Geld hergegeben, wäre es ohnehin entweder beim Pilzhändler, Kelterer, Wirt oder beim Nächstbesten gelandet, der sich die paar Münzen sonstwie unter den Nagel reißen konnte. Nicht, dass Bethlehem sich dafür noch interessierte. Wichtig war jetzt nur eins: Schlaf, davon brauchte er etwas und wo gab es Schlaf in Flaschen? Beim Händler Burke. Roberts Blicke glitten die Wände entlang, er hatte das Etwas am Boden zurückgelassen und war wortlos weitergegangen. Der Nachthimmel über ihnen, das Funkeln der Sterne in dieser Nacht berührten die Nokturngasse nicht, das tat es auch nie. Es machte alles nur düsterer und erstickender, als wäre man eine Maus, die im Käfig sitzt und zum Himmel sieht, der voller Möglichkeiten, dennoch unerreichbar ist.
Anspannung füllte Roberts Verstand, denn er wusste, dass er den nächsten neun Stunden Schlaf sehr nah war, seine Hand festigte sich um seinen Geldbeutel, als er plötzlich eine Stimme hörte. "Sir?" Er sah gerade noch das Geschäftsschild von Burke, als sich sein Blick zur Stimme hin umwandte. Eine junge Frau stand vor ihm, sie sah ihn an, ihr Blick schien für den Bruchteil einer Sekunde suchend, dann schien er sich selbst in Ernsthaftigkeit zu ersticken. Wortlos beobachtete Bethlehem dieses Schauspiel, versuchte die Person vor sich einzuordnen. Eine junge, schlanke Frau mit hübschem Gesicht. Sowas gab es nachts noch in der Nokturngasse? Da musste jemand aber ein gewaltiges Selbstvertrauen haben, denn dieser Ort war dafür verrufen rund um die Uhr, aber besonders Nachts sehr gefährlich zu sein. Die Zurechtweisungen verstand Robert nicht, akustisch schon, nur konnte er den Sinn dahinter nicht erkennen, das fand er überaus verdächtig. Tatsächlich war die Versuchung, sich seit langem wieder in Legillimentik zu probieren sehr groß, doch Robert hatte zur Zeit ganz andere Sorgen.
Es stimmte, dass sich Lana und Robert bestimmt mal in Hogwarts begegnet waren, jedoch eher beiläufig, da Robert damals als Lehrer zumindest privat sehr zurückgezogen in seinem Büro lebte. Dort fand man ihn damals immer, wenn er nicht grade Muggelkunde unterrrichtete, oder in Verwandlung oder im Duellierclub mithalf. Von seinem kleinen und später fatalen Privatkrieg mit Snape abgesehen natürlich.
Immernoch musterte Robert sie abschätzend, immernoch mit sich ringend, der Versuchung zu widerstehen. Irgendetwas an ihrem Blick gefiel Robert ganz und gar nicht, auch wenn er die Frau nicht mehr einordnen konnte. Ihr Gesicht kam ihm entfernt bekannt vor, war aber auch nicht näher als ein Traum. "Ja, was auch immer." Wortkarg winkte Robert der jungen Frau ab und schickte sich an, sich wieder zu trollen und endlich zu bekommen, was er so dringend brauchte... |
|  | | Braxton Hawke Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 11:17 | |
| BRAXTON HAWKE & LANA SASCHA WALDEN& ROBERT BETHLEHEM
Der unglaubliche Gestank, der Lärm, welchen zahllose zwielichtige Gestalten, welche es um diese Uhrzeit noch in die Nokturngasse trieb, erzeugten und die Tatsache, dass der Geschmack des abartigen Zaubertranks, welchen Hawke vor einigen Minuten zu sich nehmen musste, damit er seine menschliche Gestalt für diese Nacht aufrecht halten konnte, ließen dessen Laune auf einen ziemlichen Tiefpunkt herabfallen. Seine übermenschlichen Sinne hatten auch ihre Nachteile. Der Werwolf rückte den Zylinder zurecht und vergrub seine Hände in den tiefen Taschen des Ledermantels, bevor er weiter die nasse Straße entlang schritt. Menschen, oder Wesen, wie der ältere Mann diese nennen würde, welche sich unglücklicherweise in seinem Weg befanden, wurden beiläufig von der miesgelaunten, hochgewachsenen Gestalt zur Seite geworfen. Sein Ziel war die Nokturngasse 13B: Mr Borgins und Mr Burkes Geschäft für allerlei schwarzmagischer Utensilien. Hawke besuchte Borgin, welcher für den Handel an der Theke zuständig war, wöchentlich. Je näher er dem Laden kam, desto stärker wurde ein, ihm gut bekannter, Geruch. Selbst durch den Gestank konnte er diesen erkennen. Lana Walden war hier. Aber wieso? Er beschleunigte seine Schritte, bis er hinter der jungen Frau stand. Für ihn war es kein Problem im Dunkeln zu sehen und sie somit als seinen Schützling zu identifizieren. „Guten Abend Mrs Walden.“, knurrte er ihr von hinten ins Ohr und ein böses Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht. „Man fragt sich, was sie zu dieser Stunde, maskenlos, in die Gegend fü-“ Hawke unterbrach sich, als er erkannte, dass dort eine weitere Person war, mit welcher Lana wohl gerade gesprochen hatte. Dieser Mann wandte sich gerade zum Gehen, doch der Werwolf hatte ihn bereits erkannt. Er erkannte einen Askaban-Sträfling, wenn er einen sah und dieser war vor nicht all zu langer Zeit aus dem Zauberergefängnis geflohen. Außerdem war Robert Bethlehem, als ehemaliger Lehrer auf Hogwarts, ihm sowieso bekannt. „Küss mich ein Dementor! Wenn das nicht der gute alte Robert ist.“, sprach er laut aus und sein Lächeln wurde breiter. Diesen Spaß konnte und wollte er sich nicht entgehen lassen. |
|  | | Robert Bethlehem

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 12:19 | |
| Robert Bethlehem & Lana Sascha Walden & Braxton Hawke Robert hatte es eilig, sah sich nicht in der Verfassung, hier noch weiter herumzustehen, wer auch immer diese Frau war. Sein Trieb zu gehen steigerte sich nurnoch, als er aus dem Augenwinkel ein hochgewachsenen Mann sah, der der jungen Frau plötzlich an der Seite stand, ihre Blicke trafen sich für Millisekunden. Auch sein Gesicht, wenn auch im Halbdunkel, kam Robert ebenfalls verdächtig bekannt vor. Trotzdem war es ihm erneut nicht möglich diesen Jemand zu identifizieren. Umso wichtiger war es sich aus dem Staub zu machen, ruhig und unbeeindruckt ging Robert weiter seines Weges, als würden die beiden Halbfremden nicht existieren. Als plötzlich die Stimme des Mannes laut zu hören war, zog sich in Bethlehems Inneren alles zusammen, dennoch ging er weiter ohne sich etwas anmerken zu lassen. Mit etwas Glück würden sie aus Lustlosigkeit seiner Scharade auf den Leim gehen und ihn ziehen lassen und zwar ohne eine groß ausgelegte Hetzjagdt. Zumindest nicht solange Robert den Wurzelzaum noch nicht hatte kaufen können. Er hatte seit Jahren nichts mehr davon zu sich genommen, dennoch fühlte er sich abhängig davon, das Gefühl der Schlaflosigkeit quälte den Exlehrer. Darauf konzentrierte er sich jetzt, um die beiden Zauberer hinter sich zu lassen und unauffällig zu verschwinden... |
|  | | Lana Walden Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 14:50 | |
| BRAXTON HAWKE & LANA SASCHA WALDEN & ROBERT BETHLEHEM Der man murrte etwas, wandte sich zum Gehen ab. Gleichzeitig raunte ihr jemand eine Begrüßung ins Ohr und Lana schloss nur kurz die Augen, um sie nicht mehr als offensichtlich zu verdrehen. War ja klar gewesen. Wenn es eine Person gab, die sich um diese gottverdammte Uhrzeit an diesem gottverdammten, verdreckten und verruchten Ort rumtrieb, dann konnte es nur er sein. Er, der zwei Wesen hatte. Braxtwon Hawke, der Werwolf. Braxton Hawke, der Todesser. Der, mit dem man sie zusammengesteckt hatte, mit dem sie für den, dessen Name die wenigsten auszusprechen wagten, die Drecksarbeit erledigen durfte. Und das tat sie mit Hawke nur ungern zusammen. Er war ein Werwolf und Werwölfe mochte sie nicht. Außerdem ... Der weitaus ältere Mann hatte eine Persönlichkeit, die sie in Kreisen der Muggel, denen ihr Vater ja angehörte, als eine eines Massenmörders beschreiben würde. Es war dem Todesser zuzuschreiben, dass er wahrscheinlich des nachts in Häuser einbrach und einfach aus Spaß mordete. Nicht, dass sie ihn je dabei erwischt oder ihn je danach gefragt hatte, aber sie würde es vermuten, wenn sie nicht ihre Freizeit mit ihm hätte verbringen müssen. Ohne den Kopf nur auch einen kleinen Millimeter zu bewegen, weder zu einem Nicken noch um den Werwolf mit seinem typischen Zylinder anzublicken, setzte Lana zu einer schnippischen Antwort auf seine Begrüßung an, die er mittendrin unterbrochen hatte: "Sie scheinen wohl auch nicht genug von mir zu kriegen können, was?" Es war töricht dem Werwolf gegenüber so zu reagieren, doch so war Lana nun einmal. Nun schien Hawke den Mann, den Lana angesprochen hatte, wiederzuerkennen und er bezeichnete ihn als Robert. Lana hielt die Luft an. Da hatte sie ja mit ihrer Vermutung Recht gehabt! Ganz leicht drehte Lana den Kopf zur Seite, so dass sie sowohl den ehemaligen Lehrer, als auch Hawke aus den Augenwinkeln sehen konnte. Letzterer hatte ein immer breiter werdendes Grinsen im Gesicht, während ersterer seinen Weg fortsetzte. Und schon ahnte Lana, dass der ältere Todesser den Ausbrecher Askabans wahrscheinlich nicht entkommen lassen wollte. "Sollten Sie sich nicht eher einen weniger öffentlichen Ort suchen!?", rief ihm die Zweiundzwanzigjährige nach, drehte sich nun vollends zu ihm herum. Sie grinste nicht und sie sah auch nicht aus, als würde sie ihm direkt hinterher laufen wollen, doch ihr ernster und kühler Blick verriet auch, dass sie Hawkes Vorhaben notgedrungen Folge leisten würde. Bedeutete meist ein wenig Spaß, auch wenn sie sich nach einer warmen Mahlzeit in der gemeinsamen warmen Wohnung von ihr und ihrem Freund sehnte. Wenn schon, denn schon. Außerdem konnte die Hetzjagd nach einem flüchtigen Ausbrecher ebenso Spaß machen wie die Jagd nach den beiden flüchtigen Muggelstämmigen vom Nachmittag, von denen einer übertrieben reagiert und mit Fluchen um sich geschossen hatte. Ja, das würde definitiv interessanter werden - denn Robert Bethlehem schien nicht entdeckt werden zu wollen und war definitiv klüger als dieser Junge am Nachmittag, als dass er kopflos mit Flüchen auf offener Straße, noch dazu in einer Muggelsiedlung, um sich schießen würde.
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|  | | Braxton Hawke Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 16:03 | |
| „Vorsicht.. manchmal bin ich bissig.“, murmelte Hawke der jüngeren ins Ohr und ging an ihr vorbei, wobei er sie absichtlich mit etwas mehr Kraft anrempelte. Robert ging, ihn ignorierend, weiter. So schnell würde der Todesser den ehemaligen Gefangenen nicht entkommen lassen. Flink huschte er um den heruntergekommenen Mann herum und stellte sich ihm somit in den Weg.
„Was würde wohl der dunkle Lord sagen, wenn wir einen entflohenen Häftling einfach so ziehen lassen? Schließlich sorgt er hier für Recht und Ordnung…“ Dies war keineswegs der Grund dafür, dass Hawke Bethlehem nicht ziehen lies. Nein, er suchte momentan einfach nach einer Beschäftigung, welche seiner Laune einen Schub verpassen könnte. Die Ziele Voldemorts interessierten den Werwolf nicht, er verfolgte seine eigenen und das Amt als Todesser sorgte lediglich dafür, dass er mehr Freiraum dazu hatte. „Klär mich auf Robert: Was führt einen offensichtlich vollkommen übermüdeten Menschen…“, er deutete auf die schwarzen Augenringe, welche sich auf dem Gesicht des Ex-Lehrers bereits gebildet hatten „… um diese Uhrzeit an einen Ort wie diesen? Und solltest du nicht eigentlich zuhause in deinem Bett liegen? Oh, für einen Augenblick hatte ich es schon wieder vergessen: Du hast gar kein zuhause mehr. Oder überhaupt ein Leben, zu dem du zurückkehren könntest.“ Ein spöttisches Lachen ertönte und Hawke nickte Lana zu. Er wollte, dass sie sich hinter Robert positionierte. Er würde ihnen nicht entkommen. Anders wie die zwei durchgedrehten Hogwartsschüler, welche der Todesser und seine Gefährtin verfolgt hatten. Diese hatten in einer Menschensiedlung mit Flüchen um sich geschossen und waren anschließend disappariert.
„Wäre ein solch gebrochener Mann wie du es bist nicht viel besser bei den Todessern aufgehoben? Wir sind schließlich wie… eine Familie. Wir stehen uns gegenseitig bei. Du müsstest nicht länger wie ein Feigling flüchten…“ Natürlich meinte Hawke dies nicht ernst. Bevor er umherziehen und Todesser rekrutieren würde, würde er Greyback mit Freudentränen um den Hals fallen. Es gab schon genug schwächliche Kreaturen wie Bethlehem in den Reihen des dunklen Lords.
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|  | | Robert Bethlehem

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 20:29 | |
| Robert Bethlehem & Lana Sascha Walden & Braxton Hawke Bethlehem stoppte abrupt in seinem Bestreben, endlich seinen Geschäften nachzugehen und blieb erzwungen vor Baxton stehen. Sein Blick war ernst und auf die Augen des Todessers gerichtet, während dieser sprach. "Ich glaube, der dunkle Lord hat besseres zutun, als sich für jemanden wie mich zu interessieren." Unbeeindruckt und ruhig sprach er zu seinem Kontrahenten und verwickelte sich dabei nicht in Wertungen, warum sollte er das auch. Für Sticheleien und Wortgefechte hatte er nun wirklich nicht die Geduld. Die Händel Voldemorts gingen Robert nichts mehr an. Er hatte seinen eigenen Plan, der so oder so Vorrang hatte. Wie sinnlos seine alten Strebsamkeiten gewesen waren, präsentierte sich heutzutage mehr als überdeutlich. Der Versuch, seine Tarnung weiter aufrecht zu erhalten war zwecklos, auch wenn es dafür ohnehin zu spät war. Trotzdem hielt er sich dezenter als Braxton, welcher schon zuvor sehr laut zu Robert gesprochen hatte. Pralerisch und hochmütig, so kannte er das Klischeebild des Todessers noch und auch wenn ihm der Gegenüber immernoch nicht bekannt vorkam, war ihm sein Gebährden vertrauter denn jeh. Man konnte kaum behaupten, dass Braxtons nächste Breitseite Robert nicht getroffen hatte, doch war er sich schon lange im Klaren darüber, das es für ihn in dieser Welt nichts mehr zu finden gab. Vielleicht hatte der Werwolf nur den Hauch einer Ahnung, was Bethlehem alles genommen wurde. Oder aber er kannte ihn so gut, dass er alles wusste, Robert für seinen Teil, vermochte das nicht zu beurteilen. Er rollte lediglich mit den Augen, solche Sticheleien gehörten auf den Schulhof, zumindest sah Robert das so. ... Und er lacht allein. Ha ha. Für einen kurzen Moment war der Exlehrer versucht, sarkastisch in die Hände zu klatschen ob diesem grandiosen Witz. Wachsam wie Robert war, meinte er schon leise die Schritte der jungen Frau hinter sich zu vernehmen und warf einen unauffälligen Blick hinter sich. Es war unwahrscheinlich, dass er hier ungeschoren herauskäme, dennoch war es möglich, den beiden zu entgehen. Die mehr rethorische Andeutung Braxtons, dass Robert ja ales Todesser besser aufgehoben wäre, verleitete Robert doch noch etwas zu sagen: "Hör zu, ich weiß nicht, was ihr von mir wollt und es ist mir ziemlich egal. Ich habe mit euren Geschäften nichts zutun und will daran auch nichts ändern. So oder so..." Im Nachlaut raunte Robert noch etwas für Menschen unverständliches hinterher. "Es wundert mich ohnehin, dass jemand mit deinem Potential seine Energie an dieses Pack vergeudet." Es war anmaßend von Robert, so zu diesem Riesen zu sprechen, doch hätte alles andere ebensowenig Sinn gemacht. Warum also die Wahrheit verschweigen. Robert biss die Zähne zusammen, er war ungeduldig und durch die stressige Situation hellwach. Langsam machte Robert einige wenige Schritte nach hinten, auch wenn er vermutlich bald gegen die junge Frau stoßen würde. Warum auch nicht, denn theoretisch wäre die Physik auf seiner Seite, da er immernoch schwerer und vermutlich auch stärker war als sie. |
|  | | Lana Walden Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 22:04 | |
| BRAXTON HAWKE & LANA SASCHA WALDEN & ROBERT BETHLEHEM Die Worte, die der Werwolf dem blonden Lockenschopf ins Ohr murmelte, als er sich wieder von ihr löste und sich schließlich vor Mr. Bethlehem postierte, ließen die Zweiunszwanzigjährige kaum merkbar schlucken. Natürlich war er manchmal bissig, immerhin war er ein Werwolf. Und was wollte Lana definitiv nicht werden? Ein Werwolf. Oder Hundefutter. War ja im Grunde das Selbe und beides nicht gerade das Gelbe vom Ei. Mit einem leisen Seufzen und einem leichten Kopfschütteln stemmte sie eine Hand in ihre Seite und blieb so stehen, die beiden älteren Herren beobachtend, bis Hawke ihr leicht zunickte. Das Kommando würde Lana sogar im Schlaf, soweit man im Schlaf etwas sehen konnte, erkennen, also löste sie sich von der Stelle und aus ihrer Haltung und schritt mit großen und festen Schritten auf den flüchtigen Ausbrecher zu und postierte sich hinter ihm. Klar, sie war im Gegensatz zu dem ehemaligen Lehrer bloß eine Frau und definitiv zierlicher, doch schon zu ihrer Schulzeit hatte man Lanas Fluchgewandheit nicht unterschätzen dürfen und wenn die Flüche zu schwach gewesen waren, hatte sie durch finstere Kreativität einiges wett gemacht. Vielleicht erinnerte sich der große Mann daran? Robert reagierte ungewohnt ruhig auf Hawkes Sticheleien. Aber er hatte mit seiner Aussage auch Recht, musste Lana sich eingestehen. Dass der Mann auf Hawkes nächste Aussagen hin lediglich die Augen rollte, konnte Lana allerdings nicht sehen, stand sie doch hinter ihm und musste auf seinen Hinterkopf und dessen Haare starren. Eine allzu schöne Aussicht war das nicht, meinte Lana. Während Robert Bethlehem nun auf die Worte des Werwolfes vor ihm einging, sah Lana fast schon gelangweilt drein. Aber dieser Eindruck täuschte. Innerlich war sie angespannt und sie hatte fest im Sinn, wo sich ihr Zauberstab befand. Nur ein Gedanke an die entsprechende Zauberformel und sie würde sich nicht einmal bewegen müssen, um ihn innerhalb von einer oder zwei Sekunden in der Hand zu halten und reagieren zu können. Ja, diese Technik hatte sie ihm Pub, den ja nur magische Wesen betreten konnten, heimlich hinter den Tresen geübt. So wie der Flüchtige allerdings mit Hawke sprach, konnte Lana sich fast schon bildlich vorstellen, dass Hawke seine rein gespielte Höflichkeit ablegen und ruppig werden würde. Wenn nicht sogar ausfallend und brutal. Ja, brutal. Oder Aggressiv. Bei dem Werwolf lag das wohl näher beieinander als der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. Nun machte Robert ein paar Schritte nach hinten und Lana sah ihn auf sich zukommen. Diesen größeren und schwereren Mann. Sie musste kein Genie sein, um zu wissen, was geschehen würde, wenn er sie einfach so anrempelte und deshalb streckte sie eine Hand nach vorne und hielt sie dem Mann in den Rücken. Die paar Zentimeter, die sie voneinander trennten, wollte sie so wenigstens seinen Schwung abbremsen, damit sie beim Zusammenprall nicht nach hinten auf ihren Allerwertesten fiel. Gleichzeitig knurrte sie: "Bleib stehen, Bethlehem. Wäre besser für dich." Und auch wenn diese Warnung oder auch Drohung einen gewissen gefährlichen Unterton mit sich trug, so war es doch irgendwie lächerlich, dass eine zweiundzwanzigjährige Blondine einen flüchtigen Insassen Askabans so etwas ins Gesicht sagte. Oder eben in den Rücken. Hören würde er es so oder so.
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|  | | Robert Bethlehem

 | Thema: Re: Die Gasse Sa Okt 22 2011, 23:35 | |
| Robert Bethlehem & Lana Sascha Walden & Braxton Hawke Nur sehr langsam wich Robert vor Braxton zurück in der Hoffnung, seiner Gefährtin entgehen zu können. Ob sie ihm bekannt waren oder auch nicht: Die beiden wirkten bei Weitem nicht so, als ob sie keine Ahnung davon hätten, was sie da taten. Immernoch bis er die Zähne aufeinander, erinnerte sich daran, dass auch er zum Glück seinen Zauberstab bei sich in der Manteltasche trug. Das Artefakt seiner Vergangenheit spiegelte allzeitig das wider, was Robert widerfahren war: Veränderung. Gefüllt mit unberechenbarem Thestralschweifhaar konnte Robert seinen Zauberstab fast schon spüren. Er war im Kern wilder geworden, ungestüm war er immer gewesen, doch niemals zuvor hätte Robert ein knisterndes Kribbeln beim Führen gespührt wie jetzt. Langsam und unauffällig glitt seine Hand in die Tasche und umgriff das Mahagonieholz am Ende. Tatsächlich, es war spührbar, wie der Kern des Stabes Roberts Stimmung wiederspiegelte. Kurz bevor Robert im Begriff war, ihn zur Verteidigung aus seinem Mantel zu ziehen, spührte er etwas an seinem Rücken und hörte die Stimme der jungen Frau. Verdammt. Ruhig warf Robert einen Blick über seine Schulter zu Lana, ihr Blick fuhr nun durch Roberts Verstand und er begann tatsächlich eine Ahnung zu bekommen. Er hatte sie schonmal gesehen, da war er sich ganz sicher, nur hatte er keine Zeit, das jetzt näher zu erörtern. Denn es würde nicht lange dauern, bis sich auch der hochgewachsene Braxton anschicken würde, die Zwinge um Robert fester zu ziehen. Niemand war zu sehen, die Nokturngasse lag still und eiskalt einfach nur da. Nicht, dass Robert sich Hilfe erhoffte, trotzdem wäre jedes paar Augen eine Chance auf Ablenkung gewesen. Es waren nur wenige Sekunden, in denen der Kern des Stabes erneut zu knistern begann und Robert aufpeitsche. Er riss seinen Arm mitsamt Zauberstab hoch und drehte sich zwischen Lana und Braxton heraus, solange ihm noch die Zeit blieb, sodass er sie nun beide vor sich hatte und drohend mit seinem Zauberstab abwechselnd auf sie zeigte. Irgendwie machte ihm sein Werkzeug zu schaffen, oder war er es selbst, der so langsam in Panick geriet? Das musste Robert unterbinden und zwar so schnell wie möglich! "Noch können wir das hier im Sande verlaufen lassen, hört ihr? Wir müssen hier jetzt nicht unnötig unsere Energie verschwenden, es gibt doch wirklich wichtigere Dinge zu erledigen, nicht?" Auch wenn es sachlich betrachtet keinen Zweck hatte, irgendwie hoffte Robert trotzdem, dass sein Versuch der Vernunftstreuung wenigstens irgendetwas bewirkte. |
|  | | Braxton Hawke Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse So Okt 23 2011, 11:34 | |
| Robert bewegte sich rückwärts, weg von dem Werwolf und dem schwarzmagischen Geschäft. „Oh, doch, das tut er. Er interessiert sich besonders für die Kakerlaken, welche nachts durch die Gassen schleichen, auf der Flucht vor Dementoren oder vielleicht sogar ihrer Vergangenheit.“ Hawke machte keine Anstalten, seinem Gegenüber zu folgen. Lana würde ihn aufhalten können, soviel traute er ihr zu.
Der Todesser war ein wenig enttäuscht über Roberts ziemlich ruhige und gefasste Reaktion. Er hatte ihn falsch eingeschätzt. Dieser hier war nicht nur ein schwächlicher Entflohener Askabans, welcher, wie die meisten, letztendlich nur noch ein emotionales Wrack abgab, nein, er wusste was er tat und konnte gewiss auch noch seinen Zauberstab benutzen. „Du bist die falsche Person, zur falschen Zeit, am falschen Ort. Einen Askaban-Sträfling einfach ziehen lassen? Für was für schlechte Menschen hältst du uns eigentlich?“ Hawke war zwar nicht mehr wirklich als Mensch zu bezeichnen, doch woher sollte das der andere Zauberer wissen? „Es ist unsere Pflicht die schwächeren Zauberer vor dir zu beschützen.“ Noch immer zierte das böse Lächeln sein Gesicht, welches jedoch, als er die von Robert eher geflüsterten Worte, welche für einen Werwolf gut zu vernehmen waren, hörte, abnahm. „Denkst du, ich würde grundlos einem gefallenen Zauberer, welcher sich von einem kleinen Jungen fürchten muss, folgen?“ Sein Blick huschte kurz hinüber zu Lana. Er wusste nicht, ob er in ihrer Anwesenheit schon einmal so abfällig über Voldemort gesprochen hatte, oder ob sie sonst schon über seine Meinungen und Ziele Bescheid wusste.
Die Hand des ältesten der Anwesenden hob sich und er deutete mit seinem Zeigefinger auf Bethlehem. „Wir werden dich vernichten und wenn es nur dazu dient mir die Langeweile zu nehmen.“ Hawkes Gesicht hatte sich mittlerweile in eine böse Fratze verwandelt und er präsentierte sogar ungewollt seine Zähne. Als Robert sich dann jedoch dazu entschlossen hatte, sie beide mit seinem Zauberstab zu bedrohen, setzte er wieder das gewohnte Lächeln auf. Das könnte lustig werden. Langsam, nun eher wie ein alter Mann wirkend, ging Hawke einige Schritte zurück und ließ sich auf die Stufen, welche zum Eingang des Geschäfts führten, sinken. Er griff in seinen Mantel und zog seinen Zauberstab, wissend, dass Robert nicht so dumm sein würde, nun einen Fluch auf ihn abzugeben. Lana würde ihn auf der Stelle ins Jenseits befördern. Fast schon liebevoll legte er das längliche, magische Stück Holz neben sich auf den kalten Stein. Ein dummer Zauberer hätte Hawke wahrscheinlich schon längst niedergestreckt und dann versucht, es auch noch mit Lana aufzunehmen. Robert hoffentlich nicht.
Für einen Menschen herrschte wohl gerade eine unheimliche Stille. Einzig und allein der Wind, welcher durch die Gasse pfiff, ertönte wie ein entferntes Heulen. Hawke lehnte sich zurück und lächelte Robert zu. „Und nun? Meinst du, du kannst es mit diesem armen Mädchen aufnehmen?“ Er wechselte zu Lana. Ein wortloses Starren. Dies würde ein schöner Test werden, um zu zeigen, was sie so drauf hatte und er traute ihr auch zu mit einem mitgenommenen Zauberer zurechtzukommen.
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|  | | Lana Walden Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse So Okt 23 2011, 21:20 | |
| BRAXTON HAWKE & LANA SASCHA WALDEN & ROBERT BETHLEHEM Während Robert zurückwich und Hawke ihm weiterhin fiese Worte an den Kopf warf, bedachte ersterer Lana eines Blickes. Diese hatte kaum den Mund zugemacht, da traf ihr Blick den seinigen und irgendwie war sie sich sicher, dass er sie in irgendeiner Art und Weise nun erkannt hatte - und wenn es ohne Name oder Ort war, er würde wohl nun definitiv ihr Gesicht als ein bekanntes bezeichnen können. Dennoch wandte die ehemalige Slytherin ihren Blick nicht von dem Mann ab und auch ihren Arm zog sie nicht zurück. Während Hawke also seine Worte an den flüchtigen Gefangenen richtete, hielt Lana den Mund. Was gesagt werden musste, würde der ältere Todesser wohl aussprechen und allzu kreative Beschimpfungen fielen Lana ohnehin im Moment nicht ein. Außerdem ... Das wäre unterstes Niveau, das wusste selbst die Halbrussin. Wer andere beschimpfen musste, weil er nichts weiter zu sagen hatte, war sehr tief gesunken. Bei den Jugendlichen vom heutigen Nachmittag wäre es etwas anderes gewesen, aber der Junge hatte auch eine Grenze überschritten und Lana aufs unermessliche gereizt. Nun sprach Hawke abfällig über den dunklen Lord und Lana konnte erkennen, wie Hawke ihr einen kurzen Blick zuwarf. Dass er so über den Mann sprach, der vor Jahren an einem einjährigen Kind gescheitert war, war für Lana zwar etwas Neues, aber nichts Weltbewegendes. Sie hatte es schon erwartet. Irgendwie war sowas doch bei Werwölfen normal. Eigene Ziele. Macht. Der dunkle Lord akzeptierte sie, verabscheute sie jedoch. Zumindest nahm Lana das an. Sie waren Mittel zum Zweck. Wie wahrscheinlich die meisten der Todesser auch. Wie sie selbst wahrscheinlich auch. Doch Lana war eine ehemalige Slytherin und die Ansichten des dunklen Lords hatte sie förmlich mit der schulischen Bildung in sich aufgenommen, auch wenn sie in den Ferien durch ihre eigene Familie immer wieder abgeschwächt waren. Und durch ihre Freunde war sie zu einer Todesserin geworden, obwohl ihr Freund ein Mitglied des Orden des Phönix war. Ja, und obwohl sie voneiander wussten, welcher Organisation sie angehörten, hielten sie dicht. Ihre Familie, ihr Freund, ein ehemaliger Gryffindor, all diese Menschen hatten sie von ihren Ansichten nicht gänzlich abbringen können. Lana war eine Todesserin und wenn sie bloß nur ein Fußabtreter des dunklen Lords war ... Gut so. Dann war es eben so. Ändern konnte und würde sie es nicht. Sie nahm es sogar in Kauf, dass Braxton Hawke, ein Werwolf, ihr Mentor und Partner war. Robert befreite sich aus der Schlinge, die die beiden Todesser um ihn gezogen hatten, drehte sich zu ihnen, richtete seinen Zauberstab, dieses Stück Holz, auf sie. Den Bruchteil einer Sekunde später hielt auch Lana ihren Zauberstab in der Zauberstabhand, auch wenn sie ihn noch nicht auf den ehemaligen Lehrer gerichtet hielt. Das würde sie noch nachholen können - schnell war sie definitiv. Mit überraschtem Blick verfolgte Lana mit den Augen, wie Hawke sich auf den Stufen des Geschäftes, vor dem die drei sich befanden, niederließ. Wollte Hawke etwa, dass Lana es mit ... Diese deutliche Frage, die Lana sich zu stellen begann, wurde durch die Worte des Werwolfes beantwortet, ohne dass sie auch nur daran gedacht hatte, die Frage laut auszusprechen. "Wer ist hier arm, Hawke!?", fauchte Lana gereizt, doch den Blick, der mittlerweile wieder auf Robert Bethlehem ruhte, richtete sie nicht auf den älteren Todesser, den sie als ihren Mentor bezeichnen konnte. Diese typischen Streitereien und Seitenhiebe zwischen den beiden waren für andere wohl amüsant, denn wer würde in solch einer Situation noch auf diesen Seitenhieb reagieren? Lana tat es. Hawkes starren Blick nahm die Blondine allerdings sehr wohl wahr und es regte sie in gewisser Weise auf. Gut, sie genoss es, ihr Können zu zeigen, doch war das jetzt die Revange dafür, dass die beiden Schüler am Nachmittag entkommen waren? Hawke konnte seinen Arsch doch gefälligst ebenfalls in diese Sache mit hinein verfrachten! "Na schön. Da sich unser werter Herr aus dem Kampf zieht, will ich ebenfalls wissen, wie sehr ein ehemaliger Professor Hogwarts' mit mir mithalten kann.", wendete sich Lana nun mit Worten an Robert, "Am besten wäre es dennoch, wenn dieses verdammte Ding endlich aus meinem Gesicht genommen werden würde!" Damit meinte sie den Zauberstab und würde Robert diesen Worten nicht nachkommen, würde sie dem Zauberer den Holzstab entweder mit einem Fluch aus der Hand reißen oder es auf die Art der Muggel lösen: Mit körperlicher Gewalt. Auch wenn sie weder Ringerin, noch Wrestlerin, Karatekämpferin, Judoka oder Boxerin war ... Ein solcher Angriff überraschte die meisten Zauberer. Doch noch stand sie einfach ruhig da.
Hey Rob (: Ich musste dem inneren Drang wiederstehen, Rob nach Lanas Worten mit dem Zauberstab einfach mit dem Expelliarmus den Zauberstab zu entreißen. Sollte es wirklich auf Flüche etc. zugehen ... inwiefern kann man da mitmachen? (Keine Sorge, es kam schon mal vor, dass Lana einen verfluchen wollte & dann die Person daneben getroffen hat ... )
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|  | | Robert Bethlehem

 | Thema: Re: Die Gasse Mo Okt 24 2011, 00:11 | |
| Robert Bethlehem & Lana Sascha Walden & Braxton Hawke Robert war aus guten Gründen angespannt, denn die Situation war durchaus als annähernd ausweglos zu bezeichnen. Hier gab es kaum Deckung für ihn und es war egal wen Robert niederringen würde, der zweite Kontrahent würde den Moment garantiert nutzen. Vollkommen unabhängig davon, wie gemütlich es sich der hochgewachsene Todesser zwischenzeitlich auf der Treppe gemacht hatte. Nur ein weiteres Indiz für Hochmut ob der Situation. Der Spruch des Todessers ließ Robert nur wieder innerlich mit den Augen rollen. Kommentarlich war wohl Lana auserkoren sich als erste an Robert zu versuchen, er selbst wusste nicht, was er davon halten sollte. Er kannte diese junge Frau, irgendwie, konnte sie aber trotzdem nicht einordnen und das gefiel Robert überhaupt nicht. So jung wie sie war konnte sie alles sein und gar nichts, es war allerdings auch nicht die Zeit, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Konzentriert sah Robert die blonde Hexe an, verwundert darüber, dass sie nicht sofort losschlug, womit er schon fast gerechnet hatte, so schnell, wie sie selbst ihren Zauberstab gezückt hatte. Roberts freie Hand zitterte etwas, die Ermüdung und rasche Aufregung wirkten sich doch auf ihn aus. Angst hatte er keine, der Körper beschwerte sich lediglich über Roberts strapazisen Lebenswandel. Lanas herablassende Kommentare nam Robert wortlos hin, ließ sie unkommentiert im Raum stehen, da er sich denken konnte, dass zumindest sie eine Slytherin gewesen sein mochte. Und eine der Sachen, an die sich Robert aus der Schule erinnerte, dann war es an Slytherinmädchen das Bedürfnis nach Zuwendung. Es war reizvoll zu ssehen, wie sie auf ausbleibende Konter reagieren würde. So war die einzige Reaktion, die Robert zeigte das langsame Sinken seines Zauberstabes war. Pf, mit ihr mithalten. Ganz schön arrogant die Kleine... Auch Roberts Stab fühlte sich herausgefordert und zuckte gefühlt hin und her, was er sachlich betrachtet natürlich nicht tat. Er hatte sich früher oft gewundert, ob das normal bei einem Zauberstab war, inzwischen kümmerte es ihn aber nicht mehr. Auch wenn das Hauptaugenmerk für den Moment auf Lana gerutscht war, so behielt Robert ihren großen Begleiter ständig im Auge. Dieser Kerl war Robert unheimlich, vielleicht auch, weil er gewisse, finstere Züge von sich selbst in dieser Person zu erkennen glaubte. Doch wieviel davon Wahrheit und wieviel wohl-kultivierte Paranoia war, war für den Moment ohnehin nicht von Belang. [ooc: war ja auch meine absicht.  jo, öhm. keine ahnung, ehrlichgesagt, mach einfach, wie ihr das sonst immer gehandhabt habt.^^] |
|  | | Braxton Hawke Administrator

 | Thema: Re: Die Gasse Mo Okt 24 2011, 13:30 | |
| Gespannt beobachtete Hawke, wie der Zauberer und die Hexe nun scheinbar in Duellierposition gingen. So schnell wie er es ihr zugetraut hatte, hatte Lana ebenfalls ihren Zauberstab gezückt. Der Werwolf war sich nicht sicher, ob sie es mit einem ausgebildeten Zauberer aufnehmen konnte, aber spaßig sollte das ganze dennoch werden. Wenn sie verlieren würde, hatte er selbst die Wahl, ob er sich einfach auf den Entflohenen stürzen oder einen Zauber wirken sollte. Robert war durch den Askabanaufenthalt nicht gerade stärker geworden, weshalb ersteres sowieso von Erfolg gekrönt wäre. Diese Entscheidung würde Hawke aber eher spontan treffen. Auf Lanas Reaktion hin ertönte erneut das unheimliche Lachen des Werwolfs. Er würde Lana wirklich vermissen, wenn sie beginnen würde, auf eigene Faust umherzuziehen. Sie schaffte es meist dafür zu sorgen, dass ihm nicht ganz so langweilig war während sie Muggel oder Flüchtlinge fingen oder töteten. „Was regst du dich so auf? Zwei gegen Einen klingt für mich nicht sehr fair. Schau ihn dir doch an, er kann den Zauberstab ja kaum aufrecht halten.“ Er lehnte sich zurück und sein Blick huschte zwischen den beiden Kontrahenten hin und her. „Und außerdem darf sich ein alter Mann wie ich es bin doch sicher einmal eine Pause gönnen.“ Hawke wollte, dass Robert eine gewisse Chance hatte, zu entkommen. Sollte er Lana töten oder kampfunfähig machen, würde er sich noch einen Spaß daraus machen, ihn zu jagen und anschließend zu töten. Sollte er sich dafür entscheiden, Hawke direkt im Anschluss anzugreifen würde sich dieser auf seine verbesserten Sinne verlassen und rechtzeitig einen Gegenzauber aussprechen können. [OOC: Sorry, dass der Post so knapp ist. Ich wusste nicht wirklich, was ich Hawke noch tun lassen sollte  ] |
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